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[tut] XenServer 5.6 vie Antwortdatei und FTP-Server installieren


derpascal
02.12.10, 07:32
Zitat Zitat von smtx
... Problem der Installation über den Manager ist, dass automatisch ein RAID 1 installiert wird, oder gibt eine Möglichkeit das Image im Manager anzupassen? ...
Warum willst du kein Raid1?

Soweit ich weiß kannst du über den Manager den XenServer nur in Raid1 installieren.

Wie Tester schon gesagt hat kannst du auch das Raid wieder Aufheben. Solltest du dabei Probleme haben, dann kannst gern nochmal fragen

Gruß

derPascal

tester
01.12.10, 23:07
Nachher die spiegelung aufheben? ?

smtx
01.12.10, 18:23
Hi Zusammen,

ich werde es mal ausprobieren.

Problem der Installation über den Manager ist, dass automatisch ein RAID 1 installiert wird, oder gibt eine Möglichkeit das Image im Manager anzupassen?

Grüße

Acid_Flash
08.09.10, 23:28
Also ich muss schon sagen, der Tut ist wirklich SUPER!!!

Hast alles ordentlich beschrieben! Und lief es alles bestens bis auf eins:

ich war so dämlich gewesen und hab den FTP Server auf DEM ROOT konfiguriert, worauf das System installieren sollte

Fiel mir leider auch erst dann, an wo Ping 10 Minuten lang keine antwort gab
Also: nicht nachmachen!!!

Ein Verbesserungsvorschlag: die liste der bootloader nicht komplett neu zu installieren, sondern halt nen neuen dazu tun: damit falls der Kernel crasht, automatisch die Sicherung anspringt

Greetz

kro
26.08.10, 16:08
derpascal wrote:
> [xenserver installation von Hand]


XenServer 5.6 ist zwischenzeitlich auch zur Installation über den Manager
verfügbar.

derpascal
19.07.10, 00:02
Hi Pierre,

it is a German forum, so my tutorials are of course in German ^^.
Why you have problems with your DHCP after the last reboot, i don't know.
Your solution about the iso-libary is perfect, so i copy it to my HowTo. Thank You.

So, wie viele nun wissen, ist mein Englisch nicht so sehr gut. Wenn schlimme Fehler im Text sind, kann man es mir ja mal per PN schreiben .

Wenn sonnst noch wer ein Verbesserungsvorschlag hat, dann immer her damit. Freue mich immer wider drüber.

Gruß

Pascal

Isondolos
08.07.10, 11:09
Zitat Zitat von p.rousset
Your tutorial is just awesome !
Just a bit sad that you wrote it in German language instead of English (I can't read German at all)...
Hi Pierre,

if he'd written the tutorial in English and posted it to the German Forum, the Mods would have nagged

Babelfish and Google should have helped you to translate it...

@ Mods, ich weiß, ihr wollt nur deutsch aufm Forum, aber ich Hoffe, die Erklärung für Pierre lässt ihr mir durchgehen

p.rousset
07.07.10, 18:33
Dear derpascal,

Your tutorial is just awesome !
Just a bit sad that you wrote it in German language instead of English (I can't read German at all)...

Everything worked well except two things :

2.3=> I used a static IP configuration for my anwser.xml because the DHCP one wasn't working after the last reboot. This is mine :


grub
sda
fr
xen01
xenpassword
ftp://:@/xen56/

a.b.c.d
255.255.255.0
a.b.c.254

213.186.33.99
8.8.8.8
Europe/Paris
ntp
ntp
109.75.190.27
88.191.80.132
88.191.32.45
6.6 => if you add "/dev//ISO /ISO ext3 defaults 1 1" to /etc/fstab, your xen server won't boot after restart. I used an other way (without NFS) :

lvcreate -L 25G -n iso_import `vgscan | grep "Found volume group" | cut -d "\"" -f 2`

mkfs.ext3 /dev/`vgscan | grep "Found volume group" | cut -d "\"" -f 2`/iso_import

mkdir /mnt/iso_import

export MYVOLUMEGROUP=`vgscan | grep "Found volume group" | cut -d "\"" -f 2`
lvchange -a y /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso_import
mount /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso_import /mnt/iso_import/

echo "# Local ISO Library" >> /etc/rc.local
echo "lvchange -a y /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso_import" >> /etc/rc.local
echo "mount /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso_import /mnt/iso_import/" >> /etc/rc.local

xe-mount-iso-sr /mnt/iso_import -o bind

Thanks a lot.

Pierre

derpascal
28.06.10, 00:19
Moin,

da ich mein letztes Howto Eigenes Debian via netboot-Image und network-console immer noch gerne nutze und es gut funktioniert habe ich dieses Wochenende mal ausprobiert, ob man auf ähnlichen Wege auch den XenServer von Citrix installieren kann. Folgendes ist bei Rausgekommen:

INHALSVERZEICHNIS
  1. Ausgangssituation
  2. FTP vorbereiten
    1. Benötigte Daten besorgen
    2. Daten zusammenstellen
    3. Antwortdatei erstellen
    4. Daten auf FTP hochladen
  3. Server Vorbereiten
    1. Syslinux installieren und Partition vorbereiten
    2. Kernel usw bereitlegen
    3. syslinux.cfg erstellen
    4. Grub konfigurieren
  4. Reboot, dann warten und beten
    1. Installation vom XenCenter
    2. Verbinden vom XenCenter mit dem XenServer
  5. Zwischenstand
  6. Post-install
    1. IP static setzen
    2. Root-PW ändern
    3. eth1 von der Default-Lans entfernen
    4. Raid erstellen
    5. Speicherplatz für VMs erstellen
    6. Speicherplatz für ISOs erstellen
  7. Virtuelle Maschine erstellen
    1. Debian Lenny via Spiegelserver
      1. MAC-Adresse generieren
      2. Erstellen der VM im XenCenter
      3. Installation über Console
      4. Installation des XenTools
      5. Xens GPG-Key bei apt einfügen
    2. Windows via ISO installieren
  8. Vielen Dank an


1) Ausgangssituation
Benötigt wird ein Server mit einem installieren Linux, auf dem XenServer installiert werden soll. Außerdem wird ein FTP-Server (ca 600 MB Speicher) benötigt. Ich nutze als Server den Isgenug i7-2T mit frisch installieren Debian Lenny und als FTP-Server den Backupserver von OVH. Meine Partitionierung sieht wie folgt aus:
  • sda1 10GB / ext3
  • sda2 2 GB swap
  • sdb via
    Code:
    dd if=/dev/zero of=/dev/sdb bs=20M count=500
    geleert


<> ! Zu beachten ! <>
  • Die remoteinstallation von XenServer funktionier nur, wenn der Server seine IP via DHCP erhalten kann. Sonnst geht es nicht!!
  • Bei mir kommt der Server direkt nach der Installation nicht mehr hoch, wenn auf sdb überreste von einem Raid sind.
  • Während der Installation vom Xen-Server steht kein DNS zur verfügung. Also müssen die Hostadressen vom FTP-Server als IP-Adresse eingetragen werden. Die installation schlägt sonnst fehl!


2) FTP vorbereiten
Man benötigt ein FTP-Server, von dem sich die Installation alle Daten herzieht. Ich nutze den von OVH. Wie nutze ich OVHs FTP?
Ein Tipp von "Acid_Flash": Man sollte nicht den Server als FTP-Server nutzen, wo der Xen-Server drauf installiert werden soll. Dies kann nicht funktionieren.

2.1) Benötigte Daten besorgen
Bevor wir aber was auf den FTP hochladen können müssen wir die Daten uns besorgen. Wir benötigen hier die Install-CD und die Linux-Tools-CD bzw die Daten daraus. Deswegen mounten wir die auch gleich.

Code:
### Daten vorbereiten ###

# Arbeitsverzeichnis schaffen
mkdir ~/xen5.6
cd ~/xen5.6

# Download von
wget http://downloadns.citrix.com.edgesuite.net/akdlm/5158/XenServer-5.6.0-install-cd.iso
wget http://downloadns.citrix.com.edgesuite.net/akdlm/5159/XenServer-5.6.0-linux-cd.iso

# Isos mounten
mkdir xen56install xen56linux
mount -o loop XenServer-5.6.0-install-cd.iso xen56install
mount -o loop XenServer-5.6.0-linux-cd.iso xen56linux
2.2) Daten zusammenstellen
Nun packen wir die Daten in ein Verzeichnis zusammen.

Code:
# Daten zusammenstellen
mkdir xen56
cp xen56install/* xen56 -R
cp xen56linux/* xen56 -R
2.3) Antwortdatei erstellen
Die Antwortdatei ist in xml aufgebaut und sehr übersichtlich. Ich stelle euch hier eine Konfig zur verfügung. Ihr müsst sie aber selber anpassen oder über die Gui XS-Tool von Thomas Krampe erstellen.

Code:
# Antwortdatei erstellen
echo '
   grub
   sda
   de
   xen01
   xenxen
   ftp://****FTPUSER****:****FTPPW****@****FTPHOST!IP!****/xen56/
   
   Europe/Berlin
   ntp


' > answer.xml
<> ! Zu beachten ! <>
  • ACHTUNG: Bei der Config, die durch die Gui erstellt werden die erste Zeile und die Kommentare entfernen! Bei mir ging sie sonnst nicht.
  • ****FTPUSER**** , ****FTPPW**** , ****FTPHOST!IP!**** müssen entsprechend ersetzt werden. Mehr muss in der Antwortdatei nicht geändert werden.
  • Wie bereits gesagt, muss bei ****FTPHOST!IP!**** umbedingt die IP des FTP-Servers rein!


2.4) Daten auf FTP hochladen
Hier mal ein kleines Script, welches ein Script zum hochladen erstellt.

Code:
echo '#!/bin/sh'                              >  ftpupload.sh
echo 'ftp -n ****FTPHOST**** << EOF'          >> ftpupload.sh
echo 'user ****FTPUSER**** ****FTPPW****'     >> ftpupload.sh

find xen56/ -type d -exec echo mkdir {} \;    >> ftpupload.sh

find xen56/ -type f -exec echo put {} \ {} \; >> ftpupload.sh

echo 'put answer.xml xen56/answer.xml' >> ftpupload.sh
echo 'bye' >> ftpupload.sh
echo 'EOF' >> ftpupload.sh
Ab in in Konsole, ****FTPHOST****, ***FTPUSER**** und ****FTPPW**** per Editor ersetzen und mit bash ftpupload.sh ausführen.

Wenn man nach der installation den FTP-Server aufräumen will, dann kann man sich jetzt ein Skript erstellen lassen. Das Skript muss natürlich weggesichert werden!

Code:
echo '#!/bin/sh'                              >  ftpdelete.sh
echo 'ftp -n ****FTPHOST**** << EOF'          >> ftpdelete.sh
echo 'user ****FTPUSER**** ****FTPPW****'     >> ftpdelete.sh

find xen56/ -type f -exec echo delete {} \; >> ftpdelete.sh
echo 'delete xen56/answer.xml' >> ftpdelete.sh

find xen56/ -type d -exec echo rmdir {} \;    >> ftpdelete.sh
find xen56/ -type d -exec echo rmdir {} \;    >> ftpdelete.sh
find xen56/ -type d -exec echo rmdir {} \;    >> ftpdelete.sh
find xen56/ -type d -exec echo rmdir {} \;    >> ftpdelete.sh
find xen56/ -type d -exec echo rmdir {} \;    >> ftpdelete.sh

echo 'bye' >> ftpdelete.sh
echo 'EOF' >> ftpdelete.sh
Das erstellte Script schmeißt zwar beim Ausführen ein paar Fehler raus, ist aber nicht weiter schlimm.

3) Server Vorbereiten
So, nun wiederholt es sich größtenteils aus dem alten HowTo für Debian.

3.1) Syslinux installieren und Partition vorbereiten.
Wir benötigen das Paket "syslinux":

Code:
aptitude update; aptitude install -y syslinux
Außerdem benötigen wir eine Partition, die nicht für den laufenden Betrieb mehr gebraucht wird. Ich habe mein 2GB große SWAP-Partition genutzt. Gebraucht werden weniger als 30MB. Dafür stoppe ich erstmal die SWAP-Partition, Formatiere die SWAP-Partition mit FAT, Installiere Syslinux auf der SWAP-Partition und mounte die Partition zu /mnt.

Code:
# SWAP Deaktivieren (sda2)
swapoff -a 
# Fat-Dateisystem erstellen
mkfs.msdos /dev/sda2
# Syslinux in sda2 installieren
syslinux /dev/sda2
# sda2 mounten
mount /dev/sda2 /mnt
3.2) Kernel usw bereitlegen
Auf der Partition benötigen wir 4 Datein aus der Installationscd. Die Lade ich mir einfach von FTP wieder runter:

Code:
cd /mnt
wget ftp://****FTPUSER****:****FTPPW****@****FTPHOST****/xen56/install.img
wget ftp://****FTPUSER****:****FTPPW****@****FTPHOST****/xen56/boot/xen.gz
wget ftp://****FTPUSER****:****FTPPW****@****FTPHOST****/xen56/boot/vmlinuz
wget ftp://****FTPUSER****:****FTPPW****@****FTPHOST****/xen56/boot/isolinux/mboot.c32
Entsprechend wieder die drei Felder ersetzen und ab in die konsole damit.

3.3) syslinux.cfg erstellen
Als nächstest muss Syslinux so konfiguriert werden, dass Syslinux diese Daten laden. Hier muss nicht mehr viel eingestellt werden, bis auf den Ort, wo die Antwortdatei liegt. Dies ist ja unser FTP:

Code:
# eine syslinuxdatei anlegen und entsprechend füllen:
echo 'DEFAULT linux' > /mnt/syslinux.cfg
echo ' LABEL linux' >> /mnt/syslinux.cfg
echo ' SAY Now booting the kernel from SYSLINUX...' >> /mnt/syslinux.cfg
echo ' kernel mboot.c32' >> /mnt/syslinux.cfg
echo ' append xen.gz dom0_mem=752M console=vga --- vmlinuz xencons=hvc console=hvc0 console=tty0 answerfile=ftp://****FTPUSER****:****FTPPW****@****FTPHOST!IP!****/xen56/answer.xml install --- install.img' >> /mnt/syslinux.cfg
<> ! Zu beachten ! <>
  • ****FTPUSER**** , ****FTPPW**** , ****FTPHOST!IP!**** müssen entsprechend ersetzt werden.
  • Wie bereits gesagt, muss bei ****FTPHOST!IP!**** umbedingt die IP des FTP-Servers rein![/SIZE]
  • Zur Überprüfung würde ich, nach dem sichern der Datei, die Datei mit cat ausgeben und mit wget testen, ob der Pfad wirklich funktioniert. Überprüft nochmal die gerade heruntergeladene Antwortdatei.


3.4) Grub konfigurieren
Als nächstes installiere ich Grub, da ich mit Lilo nicht zurecht komme und weise Grub darauf an, dass er die 2. Partition booten soll. Wenn bereits Grub drauf ist, dann kann natürlich der Punkt teilweise übersprungen werden.

Wenn Lilo installiert ist wird es gelöscht:
Code:
aptitude --purge  remove lilo
Wenn noch kein grub drauf ist wird es Installiert:
Code:
mkdir /boot/grub 
aptitude install grub
Wenn Grub drauf ist wird es in den Bootsector geschrieben:
Code:
grub-install /dev/sda
update-grub
... und eine neue menu.lst erstellt:
Code:
cat > /boot/grub/menu.lst << "EOF"
default         0
timeout         5
color cyan/blue white/blue
title           Syslinux
root            (hd0,1)
makeactive
chainloader     +1
EOF
4) Reboot, dann warten und beten
Danach noch nen Neustart und von "hd" booten lassen.
Nun beginnt das große beten. Ich lass immer ein Dauerping laufen um zu sehen, wie weit er gerade ist.

- Ca 3 Minuten bis er nach dem Reboot wieder Pingbar ist
- Ca 3-10 Minuten bis die Installation durch ist und wieder Rebootet
- Ca 3 Minuten bis das Installierte System wieder da ist

4.1) Installation vom XenCenter
Die wartende Zeit kann man teilweise sogar Sinnvoll verbringen, in dem man sich

http://downloadns.citrix.com.edgesui...-XenCenter.msi

herunterläd und installiert.

4.2) Verbinden vom XenCenter mit dem XenServer
Nachdem der Server das zweite mal aus dem nicht Pingbar erwacht ist kann man den XenCenter mit dem XenServer verbinden.
  • XenCenter öffnen
  • Links im schmalen Fenster ein Rechtsklick auf "XenCenter"
  • Add..
  • Serverip und rootpw (in meinem Beispiel xenxen, steht in der Antwortdatei) eintragen
  • "Add" klicken


5) Zwischenstand
Die Installation ist nun erfolgreich abgeschlossen. Wir haben nun
  • einen Server, der seine IP per DHCP beziet
  • ein unsicheres Root-PW
  • kein Raid
  • keinen Speicherplatz für VMs
  • keine Möglichkeit Betriebssysteme von Isos zu installieren

Dagegen sollten wir was machen.

6) Post-install
Man kann sich per ssh auf den XenServer verbinden oder nutzt im XenCenter, wenn man links den hinzugefügten XenServer angekickt hat, den Reiter "Console".

6.1) IP static setzen
Viele Basiseinstellungen kann man in der "management console" machen. Die kann man mit xsconsole starten. Diese Konsole hat man auch, wenn man direkt am Server hängt.

Unter "Network and Management Interface", "Configure Management Interface", eingabe der Root-Zugangsdaten und auswahl der connecteten Verbindung kann man die Verbindung auf "Static" setzen. Nun will er die IP-Adresse, die Netmask und das Gateway haben. Die Netmask ist bei OVH 255.255.255.0 und das Gateway ist die IP von Server, jedoch der letzte Block mit .254 .
Wenn man den Hostnamen auch ändert, dann wird man danach gefragt, ob der Name auch in das XenCenter kopiert werden soll. Ich wähle dort immer "Copy Hostname to XenCenter Name".

6.2) Root-PW ändern
Wenn man wieder im Hauptmenu ist, dann kann man unter "Authentication", "Change Password" das aktuelle PW ändern.

6.3) eth1 von der Default-Lans entfernen
Wenn man über den XenCenter eine neue VM anlegt bekommt der standartmäßig eine Virtuelle Netzwerkkarte für jede Netzwerkkarte, die der Host hat. Da aber eth1 nicht genutzt wird, brauchen die VMs sie auch nicht. Um dies Auszustellen gehen wir ins XenCenter und machen folgende Schritte
  • Klick links auf den XenServer
  • Oben den Reiter "Network" anklicken
  • "Network 1" anklicken
  • "Properties" anklicken
  • Im neuen Fenster links auf "Network Settings" klicken
  • Den Hacken bei "Automatically add..." aus machen
  • Mit "OK" bestätigen


6.4) Raid erstellen
Da wir jetzt nur eine Root und eine Swap Partition auf sda haben wollen wir nun aus sda und sdb ein Raid 1 machen. Dafür schließen wir in der Console den Manager über "Quit" und nutzen nun die Console.

Partitionstabelle von sda auf sdb kopieren
Code:
dd if=/dev/sda of=/dev/sdb bs=512 count=1
Partitionstypen von sdb1 und sdb3 auf Linux Raid setzen
Code:
echo -e "\nt\n1\nfd\nt\n3\nfd\nw\nx" | fdisk /dev/sdb
Raids erstellen
Code:
mdadm --create /dev/md0 --level=1 --raid-devices=2 missing /dev/sdb1
mdadm --create /dev/md1 --level=1 --raid-devices=2 missing /dev/sdb3
Physisches LVM Volumen auf MD1 anlegen
Code:
pvcreate /dev/md1
Nur wenn man bereits vms in einem LVM am laufen hat, dann kann man die noch ins neue LVM kopieren. Sonnst den hier überspringen.
Code:
# Suchen nach den Volumengruppe
volume_group=`vgscan | grep VG | awk -F \" '{print $2}'`
# Volumengruppe um MD1 erweitern
vgextend $volume_group /dev/md1
# Alles auf MD1 schieben
pvmove /dev/sda3 /dev/md1
# SDA3 aus Volumengruppe entfernen
vgreduce $volume_group /dev/sda3
Kopieren von Root auf MD0
Code:
mkfs.ext3 /dev/md0
cd / && mount /dev/md0 /mnt && rsync -a --progress --exclude=/sys --exclude=/proc --exclude=/dev/shm --exclude=/dev/pts / /mnt
mkdir /mnt/sys
mkdir /mnt/proc
sed -r -i 's,LABEL=root-\w+ ,/dev/md0 ,g' /mnt/etc/fstab
sed -r -i 's,LABEL=root-\w+ ,/dev/md0 ,g' /etc/fstab
initrd für Raid anpassen
Code:
# Arbeitsverzeichnis anlegen
mkdir /root/initrd && cd /root/initrd
# initrd dort reinlegen, bei Erfolg raid1.ko in lib im initrd kopieren
zcat /boot/initrd-`uname -r`.img | cpio -i && \
cp /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/md/raid1.ko lib
init anpassen
Code:
q="echo Waiting for driver initialization."
sed -r -i "s,^${q}$,\n\necho Loading raid1.ko module\ninsmod /lib/raid1.ko\n${q}\n,g" init
q="resume /var/swap/swap.001"
sed -r -i "s,^${q}$,${q}\necho Running raidautorun\nraidautorun /dev/md0\nraidautorun /dev/md1,g" init
r=`grep mkroot /root/initrd/init`
sed -r -i "s|^${r}$|${r/sda1/md0}|g" init
Kopieren der neuen initrd ins /boot
Code:
find . -print | cpio -o -c | gzip -c > /mnt/boot/initrd-`uname -r`.img
find . -print | cpio -o -c | gzip -c > /boot/initrd-`uname -r`.img
Grub noch anpassen
Code:
grub-install /dev/sdb
sed -r -i 's,root=LABEL=root-\w+ ,root=/dev/md0 ,g' /mnt/boot/grub/grub.conf
sed -r -i 's,root=LABEL=root-\w+ ,root=/dev/md0 ,g' /mnt/boot/grub/menu.lst
sed -r -i 's,root=LABEL=root-\w+ ,root=/dev/md0 ,g' /boot/grub/grub.conf
sed -r -i 's,root=LABEL=root-\w+ ,root=/dev/md0 ,g' /boot/grub/menu.lst
Unmounten, Sync und Reboot
Code:
cd ; umount /mnt || umount /dev/md0
sync
reboot
Und jetzt ganz fest beten, dass auch wirklich alles funktioniert.

Nach dem Reboot noch sda mit ins Raid hängen
Code:
echo -e "\nt\n1\nfd\nt\n3\nfd\nw\nx" | fdisk /dev/sda
mdadm -a /dev/md0 /dev/sda1
mdadm -a /dev/md1 /dev/sda3
Nun wird das resync einige Zeit dauern, aber das soll uns nicht stören. Den status des Raids kann man sich durch "cat /proc/mdstat" angucken.

6.5) Speicherplatz für VMs erstellen

Das MD1 wird nun unser Speicher für VMs. Über die Console wir das mit folgenden Befehl erzeugt:
Code:
xe sr-create type=lvm content-type=user device-config:device=/dev/md1 name-label="Local Storage"
<> ! Zu beachten ! <>
  • "Local Storage" kann belibig geändert werden und ist der Anzeigename des Speichers im XenCenter.


Nun haben wir Speicherplatz für unsere VMs.

6.6) Speicherplatz für ISOs erstellen
Nun klauen wir vom Speicherplatz der VMs ein wenig, mounten das Volumen im Hostsystem und geben es frei.

Volumen "iso" mit "12GB Speicher" erstellen
Code:
lvcreate -L 12G -n iso `vgscan | grep "Found volume group" | cut -d "\"" -f 2`
Dateisystem erstellen
Code:
mkfs.ext3 /dev/`vgscan | grep "Found volume group" | cut -d "\"" -f 2`/iso
Das /iso Verzeichnis anlegen
Code:
mkdir /iso
Mount und Automound
Code:
export MYVOLUMEGROUP=`vgscan | grep "Found volume group" | cut -d "\"" -f 2`
lvchange -a y /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso
mount /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso /iso/

echo "# Local ISO Library" >> /etc/rc.local
echo "lvchange -a y /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso" >> /etc/rc.local
echo "mount /dev/$MYVOLUMEGROUP/iso /iso" >> /etc/rc.local
Das Verzeichnis in die Xen-Center einbeinden
Code:
xe-mount-iso-sr /iso -o bind
7) Virtuelle Maschine erstellen
Nun kann man dank des XenCenters recht einfach VMs erstellen. Ich mache mal ein Beispiel für Debian Lenny.

<> ! Zu beachten ! <>
Bei der Konfiguration des Netzwerkes achtet bitte auf die Hinweise folgender Seite: http://hilfe.ovh.de/BridgeClient

7.1) Debian Lenny via Spiegelserver
Hier wird eine besonders optimierte Art von einer DebianVM erzeugt. Sie ist deutlich Hardwarenäher als viele andere Virtualisierungstechniken. Es wird auch ein besonderer Kernel benötigt, der automatisch installtiert wird. Die Installation via CD würde hier fehl schlagen. Wer öfter eine VM installiert sollte sich einen Server mit apt-cache anlegen um Traffic zu sparen und um die Installation zu beschleunigen.

7.1.1) MAC-Adresse generieren
Für jede VM, die ins Netzwerk soll muss eine (Ripe-)Fail-Over IP und eine eine MAC-Adresse im OVH-Manager angelegt werden. Wie lege ich Fail-Over IPs und virtuelle MAC-Adressen an?


7.1.2) Erstellen der VM im XenCenter
Um die VM zu erstellen müssen folgende Schritte abgearbeitet werden. Besonders sind die dick hervorgehobenen Zeilen.
  • Links Rechtsklick auf den XenServer
  • "New VM.."
  • Template: "Debian Lenny 5.0 (32-bit)
  • Name: Belibig
  • Installation Media: Install from URL: ftp://ftp.de.debian.org/debian
  • Home Server: Es steht ja nur einer zur Auswahl
  • CPU & Memory: Kommt auf die Aufgabe auf. Mem muss mindestens 128 MB bei Debian sein
  • Storage: Über "Properties" kann man die Platte noch vergrößern
  • Networking: => Properties => Use this MAC Address: Hier muss die MAC-Adresse rein, die OVH im Webinterface zur Verfügung stellt.
  • Finish


7.1.3) Installation über Console
Wenn man nun auf die VM klickt und dann auf "Console" kann man die VM wie gewohnt installieren. Besonders sind die dick hervorgehobenen Zeilen.

  • Choose a language: English
  • Choose a country, territory or area: other
  • Choose a country or region: Europe
  • Choose a country, territory or area: Germany
  • Keymap to use: German
  • Configuring the network with DHCP: Cancel
  • Network configuration method: Configure network manually
  • IP address: Deine (Ripe-)Fail-Over IP
  • Netmask: 255.255.255.255
  • Gateway: Die selbe (Ripe-)Fail-Over IP
  • Nameserver: Aus dem OVH-Netz: 213.186.33.99
  • Hostname: Hostname der VM
  • Domain name: Domain der VM
  • Debian archive mirror country: Germany
  • Debian archive mirror: ftp.de.debian.org
  • HTTP proxy information: leer lassen
  • Partitioning method: Guided - use entire disk
  • Select disk to partition: Virtual disk 1 ...
  • Partitioning scheme: All files in one partition...
  • Finish partitioning and write changes to disk
  • Write the changes to disks?: Yes
  • Root password: *******
  • Re-enter password to verify: ********
  • Full name fpr the new user: Vorname Nachname
  • Username for your account: vnachname
  • Choose a password for the new user: ********
  • Re-enter password to verify: ********
  • Participate in the package usage survey?: No
  • Choose software to install: durch drücken der Leertaste den Punkt bei Desktop environment wegmachen, wenn man kein Desktopsystem haben will (zu empfehlen beim Server), dann Continue
  • Install the GRUB boot loader to the master boot record? yes
  • Installation complete: Continue
  • Reboot der Maschine


7.1.4) Installation des XenTools
Nach dem Reboot und dem login auf der Console mit dem rootaccount sollte man als erstes die XenTools installieren. Dafür klickt man bei "DVD Drive 1" auf "xs-tools.iso" und macht dann folgende Schritte:

Code:
mount /dev/xvdd /mnt/
mkdir /tmp/xs-tools -p
cp /mnt/* /tmp/xs-tools -R
echo y | /tmp/xs-tools/Linux/install.sh
reboot
Dann mal viel spass mit dem Linux Debian.

7.1.5) Xens GPG-Key bei apt einfügen
Wenn ich "aptitude update" ausführe, dann schreit er rum, dass er den GPG key nicht kennt. Dabei kommt folgende Meldung
Code:
W: GPG error: http://updates.vmd.citrix.com lenny Release: The following signatures couldn't be verified because the public key is not available: NO_PUBKEY 841D6D8DFE3F8BB2
W: You may want to run apt-get update to correct these problems
mit

Code:
wget -q http://updates.vmd.citrix.com/XenServer/5.5.0/GPG-KEY -O- | apt-key add -
ist es zu beheben.

7.2) Windows via ISO installieren
Windows in einer VM zu installieren ist simpel. Die Iso einer InstallationsCD in das /ISO Verzeichniss laden, im XenCenter die entsprechende Windowsversion auswähen (statt Debian Lenny), als Installationsquelle wird die ISO ausgewählt und die Virtuelle MAC-Adresse aus dem Interface nicht vergessen (siehe 7.1.1 und 7.1.2). Danach einfach eine Installation via Console.

8) Vielen Dank an
Pierre Rousset,
für eine verbesserung im Bereich des Speicherplatzes für die ISOs