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Eigenes Debian via netboot-Image und network-console


derpascal
12.09.09, 01:19
Moin, vielen Dank schonmal für die Antwort.

Zitat Zitat von F4RR3LL
...
z.B diese Passage deiner menu.lst
Code:
cat > /boot/grub/menu.lst << "EOF"
title           Windows 95/98/NT/2000

...
Kommt davon wenn man immer nur copy/paste macht ^^, habe ich mal abgeändert.

Zitat Zitat von F4RR3LL
...
Insgesamt würde es evtl gut tun wenn du Passagen die du schon kennst, dein Leser aber nicht detaillierter beschreibst.(Platten nachträglich formatieren, woher bekommt man die ips für gateway und co usw)
...
Zur Formatierung habe ich nichts weiter geschrieben, da es einfach zum zusammenklicken ist. Zur IP und Co habe ich noch was geschrieben.
EDIT: Habe doch noch was geschrieben ^^
Zitat Zitat von F4RR3LL
...
Auch das du mit fat formatiertst ist nicht so unbedingt der Kracher unter Freunden der gepflegten Linuxunterhaltung.
...
Ich wollte eigendlich diesen Netbootinstallkernel Über grub direkt booten. Aber dann fragt er immer an der localen Konsole nach Hostname/Domainname/Spiegelserver bevor man mit ssh connecten kann. Mit Syslinux lief es. Aber Syslinux läuft nur auf FAT. Aber es ist ja nur ein Zustand für wenige Minuten ^^.

Habe ich noch was übersehen?

Add: Habe das heraussuchen der IPs und Hostnamen für die Syslinuxconfig mal automatisiert.
Außerdem kann man zwischen 32 und 64 Bit System unterscheiden.

Gruß

Pascal

F4RR3LL
12.09.09, 00:20
Zitat Zitat von derpascal
Moin,

ich wollte mal ein selbst installiertes Debian Lenny auf meinem OVH-Server haben. Jedoch das http://wiki.nixhelp.de/doku.php/ovh-...y-from-scratch hat bei mir irgendwie nicht funktioniert. Und vorallem habe ich es nicht wirklich verstanden was ich da getan habe.......


......
Fragen und Anregungen nehme ich gerne entgegen. Über ein feetback, wenn jemand es verwendet hat, würde ich mich sehr freuen.

Gruß Pascal
Servus Pascal, ich kanns mir natürlich bei direkter Ansprache nicht nehmen lassen Dir hier gleich zu antworten. Wenn du bei der from scratch Probleme hast musste eigentlich nur nachfragen (via irc / forum / mail) und wenn du es nicht verstanden hast was da in dem Howto passiert ..wow dann nen Hammer das du hier gleich selber nen Howto präsentierst.
Liest sich aber soweit ganz interessant.
z.B diese Passage deiner menu.lst
Code:
cat > /boot/grub/menu.lst << "EOF"
title           Windows 95/98/NT/2000

Auch das du mit fat formatiertst ist nicht so unbedingt der Kracher unter Freunden der gepflegten Linuxunterhaltung.
bzgl der Sache das dein Standartkernel nicht booten will... bau doch einfach in dein Howto nen eigenen Kernel ein. Lässt sich ja mit den OVH configs wunderbar erstellen. Oder aber schau im dmesg bzw Syslog mal nach warum der Standartkernel bei dir nicht booten will.
Insgesamt würde es evtl gut tun wenn du Passagen die du schon kennst, dein Leser aber nicht detaillierter beschreibst.(Platten nachträglich formatieren, woher bekommt man die ips für gateway und co usw)

Gruß Sven

derpascal
11.09.09, 02:21
Moin,

ich wollte mal ein selbst installiertes Debian Lenny auf meinem OVH-Server haben. Jedoch das http://wiki.nixhelp.de/doku.php/ovh-...y-from-scratch hat bei mir irgendwie nicht funktioniert. Und vorallem habe ich es nicht wirklich verstanden was ich da getan habe. Deswegen ist diese Nacht mein gefähliches Halbwissen, interesse und viel Freizeit zusammengetroffen und folgende Lösung rausgekommen.

Ich möchte dadrauf hinweisen, dass ich zwar dieses Tutorial viele male erfolgreich ausprobiert habe. Aber ich übernehme keinerlei Verantwortung für entstandene Schäden oder ähnliches.

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Die Ausgangssituation ist ein lauffähiger Linux-Server. Bei mir ist es ein frisch installierest OVH-Debian.

Man benötigt das Paket "syslinux", welches ich zum booten der Installationsroutine nutze.

Code:
aptitude update; aptitude install -y syslinux
Man benötigt eine Partition, die nicht für den laufenden Betrieb mehr gebraucht wird. Ich habe mein 10GB große SWAP-Partition genutzt. Gebraucht werden weniger als 20MB. Dafür stoppe ich erstmal die SWAP-Partition, Formatiere die SWAP-Partition mit FAT, Installiere Syslinux auf der SWAP-Partition und mounte die Partition zu /mnt.

Code:
# Syslinux installieren
aptitude update -y; aptitude install -y syslinux
# SWAP Deaktivieren (sda2)
swapoff -a 
# Fat-Dateisystem erstellen
mkfs.msdos /dev/sda2
# Syslinux in sda2 installieren
syslinux /dev/sda2
# sda2 mounten
mount /dev/sda2 /mnt
Nur werden die Daten für eine Netbootinstallation in die vorbereitete Partition geladen. Entscheidet euch für 32 oder 64 Bit System.

Code:
# in sda2 wechseln
cd /mnt
# Installkernel und ramdisk laden (32 Bit )
wget http://ftp.nl.debian.org/debian/dists/lenny/main/installer-i386/current/images/netboot/debian-installer/i386/initrd.gz
wget http://ftp.nl.debian.org/debian/dists/lenny/main/installer-i386/current/images/netboot/debian-installer/i386/linux
ODER

Code:
# in sda2 wechseln
cd /mnt
# Installkernel und ramdisk laden (64 Bit )
wget http://ftp.nl.debian.org/debian/dists/lenny/main/installer-amd64/current/images/netboot/debian-installer/amd64/initrd.gz
wget http://ftp.nl.debian.org/debian/dists/lenny/main/installer-amd64/current/images/netboot/debian-installer/amd64/linux
Als nächstest muss Syslinux so konfiguriert werden, dass Syslinux diese Daten laden. Hier muss individuel Parameter, wie z.B. IP, Hostname, domain, installerpasswort und einiges mehr angepasst werden. Die IP-Adresse und das Gateway erhält man aus der Datei /etc/network/interfaces. Hostname und Domain erhält man mit `hostname -f`. Vor dem ersten Punkt ist es der Hostname und hinter dem ersten Punkt ist es die Domain. Einen Passenden DNS-Server von OVH kann man aus der /etc/resolv.conf (nur nicht den 127.0.0.1 nehmen) Habe das mal Automatisiert. PW kann aber trotzdem noch geändert werden.

Code:
# eine syslinuxdatei anlegen und entsprechend füllen:
echo "DEFAULT linux" > /mnt/syslinux.cfg
echo " LABEL linux" >> /mnt/syslinux.cfg
echo " SAY Now booting the kernel from SYSLINUX..." >> /mnt/syslinux.cfg
echo " KERNEL linux" >> /mnt/syslinux.cfg
echo " APPEND     vga=normal     initrd=initrd.gz     debian-installer/locale=de_DE.UTF-8     console-keymaps-at/keymap=de-latin1-nodeadkeys     console-keymaps-usb/keymap=de-latin1-nodeadkeys     debconf/fallbacklocale=de_DE.UTF-8     debconf/consoledisplay=kdb=lat0-sun16(utf8)     debian-installer/consoledisplay=kdb=lat0-sun16(utf8)     netcfg/choose_interface=eth0     netcfg/disable_dhcp=true     netcfg/get_nameservers=141.1.1.1     netcfg/get_ipaddress=`ifconfig | grep Bcast | cut -f 2 -d ":" | cut -f 1 -d " "`     netcfg/get_netmask=255.255.255.0     netcfg/get_gateway=`ifconfig | grep Bcast | cut -f 2 -d ":" | cut -f 1 -d " " | cut -f 1-3 -d "."`.254     netcfg/confirm_static=true     netcfg/get_hostname=`hostname -f | cut -f 1 -d "."`     netcfg/get_domain=`hostname -f | cut -f 2-3 -d "."`     mirror/country=manual     mirror/http/hostname=ftp2.de.debian.org     mirror/http/directory=/debian     mirror/http/proxy=\"\"     anna/choose_modules=network-console     network-console/password=a1b2c3d4     network-console/password-again=a1b2c3d4 " >> /mnt/syslinux.cfg
Als nächstes installiere ich Grub, da ich mit Lilo nicht zurecht komme und weise Grub darauf an, dass er die 2. Partition booten soll. Wenn bereits Grub drauf ist, dann kann natürlich der Punkt teilweise übersprungen werden.

Code:
# lilo entfernen und grub installieren
aptitude --purge  remove lilo 
mkdir /boot/grub 
aptitude install grub 
grub-install /dev/sda
update-grub 
# menu.lst neu erstellen
cat > /boot/grub/menu.lst << "EOF"
default         0
timeout         5
color cyan/blue white/blue
title           Syslinux
root            (hd0,1)
makeactive
chainloader     +1
EOF
Danach noch nen Neustart und von "hd" booten lassen und einige Minuten warten bis ein Ping wieder erfolgreich ist. Dann noch ne Minute warten. Das ganze sollte nicht länger als 10 Min dauern.

Nun kann man sich per Putty auf sein Server verbinden. Der Username ist "installer" und das Passwort habt ihr per Parameter übergeben. Dies ist nun eine ganz normale Installation von debian mit folgenden Unterschieden: Die Spache wurde bereits konfiguriert, das Netzwerk ist eingerichtet und statt der CD wird ein Spiegelserver für alle Pakete verwendet. Alles weitere wie Partitionierung, Pakete und vieles mehr kann dann eingestellt werden.

Zur Partitionierung: Die ganze HD kann frei verwendet werden, obwohl der gebootete Kernel auf der HD ist, da alle Daten im RAM sind.

BEKANNTE PROBLEME
Nach dem nächsten Reboot läuft der Standartkernel nicht. Ich nutze zur Zeit via Netboot den OVH-Kernel 2.6.28.4-xxxx-std-ipv4-64-hz1000. Hier ist noch ne Baustelle, wo ich gerne Hilfe bekommen würde, da ich es nicht wirklich verstehe.
Beim IsGenug i7-2T besteht das Problem nicht. Gehe davon aus, dass es bei allen i7 so ist.


Fragen und Anregungen nehme ich gerne entgegen. Über ein feedback, wenn jemand es verwendet hat, würde ich mich sehr freuen.

Gruß Pascal