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Akzeptiert OVH keine Anonymisierungsdienste?


kenshin
11.09.09, 22:38
ich auch

AndreP
11.09.09, 21:27
Zitat Zitat von TF_SChw@rZl!cht
So und das du dich selber liebst, hast du ja schon öfters hier geschrieben ...
Nicht nur das: Ich muss auch immer das letzte Wort haben!

F4RR3LL
04.09.09, 00:34
@ TF_SChw@rZl!cht da haste einfach mal recht voll und ganz

@Stefan_ jop Stefan ... aber harte Zeiten erfordern manchmal andere Sitten..... wenngleich ich die OVH Meinung da verstehe....

@AndreP Troll unso

Ansonsten kenshin haste wohl genau den Punkt geroffen bzgl Adressaten unso

Gruß Sven

kenshin
03.09.09, 19:25
ich vermute mal das eine ausführliche englische oder gar französische Mail zu dem Thema direkt an oles dich näher an konstruktives Herangehen bei dem Problem bringt als hier die Diskussion im (User)Forum

Mr. Anonymous
03.09.09, 18:29
@Stefan: Richtig. Die Diskussion sollte zum Sachthema zurückkehren.

Auch wenn der Name in meinem Eingangsposting gestrichen wurde, müsste eigentlich jeder der sich mit der Materie befasst wissen, worum es ging: Es handelt sich um einen professionell arbeitenden Privatsphärendienst, dem man nach eigenen Angaben die mündliche Zusage gemacht hat, die Server von OVH einsetzen zu können.

Gerade der OVH-Server war bei den Nutzern des Dienstes aufgrund eines hervorragenden Pings und einer hohen Downloadgeschwindigkeit sehr beliebt.

Da ich ein wenig über die Hintergründe informiert bin, habe ich den Eindruck, als habe man von Seiten OVHs bewusst versucht, diesen Anbieter zu verdrängen.
Ich meine nur soviel: Wenn man jemanden eine Zusage macht - auch wenn diese "nur" mündlich erfolgt ist - sollte man sich daran halten und nicht einfach bei einem kleinen Zwischenfall die Verträge kündigen.
Dass Anonymisierungsdienste hin und wieder missbräuchlich genutzt werden (bspw. für den Spam-Versand), lässt sich nunmal nicht aus der Welt schaffen.
Dies ist m.E. jedoch kein Anlass, einen solchen Anbieter von den eigenen Servern zu verbannen, nicht zuletzt im Hinblick auf all die ehrlichen Nutzer, die sich vor einer fortschreitenden Internetüberwachung schützen wollen oder wie gesagt in Ländern leben, in denen ein ungehinderter Zugriff auf das Internet nicht möglich ist.

Ich meine, die zuständigen Mitarbeiter bei OVH sollten ihre Haltung in dieser Hinsicht noch einmal überdenken und den Verantwortlichen des Privatsphärendienstes eine Wiederaufnahme des Betriebes ermöglichen.

Stefan
03.09.09, 13:56
Diese Art von Diskussion bitte nicht hier im OVH-Forum führen.

Danke. Stefan

TF_SChw@rZl!cht
03.09.09, 13:31
Zitat Zitat von AndreP
Typisch. Sobald einem die Argumente ausgehen, wird die Diskussion persönlich und beleidigend - und dank der Anonymität des Internets ist es völlig gefahrlos für Dich. Würdest Du mir persönlich gegenüber sitzen und könntest Dich nicht hinter einem selbstbewusstseinsstärkenden Pseudonym verstecken, wärst Du bestimmt lammfromm geblieben. Immerhin hätte die Gefahr bestanden, dass ich Dir für Deine Beleidigungen direkt eine aufs Auge geballert hätte.

Das ist das Problem mit selbsternannten Freiheitskämpfern. Sie mögen legitime Argumente haben, sind aber nur bedingt in der Lage, zwischen dem Diskussionspartner und den Inhalten zu trennen.

ohhhh shit ... YMMD
mehr fällt mir dazu nicht ein

... Typisch. Sobald einem die Argumente ausgehen, wird die Diskussion persönlich und beleidigend ...
... Immerhin hätte die Gefahr bestanden, dass ich Dir für Deine Beleidigungen direkt eine aufs Auge geballert hätte. ...
Oha ... du sagst ich wär beleidigend und auf der anderne Seite drohst du mir mit Schläge?!
Sry aber alles was du schreibst ist einfach nur Trollhaft.
Deine Argumente sind einfach in vielerlei Hinsicht Naiv und teilweise Schwachfug ... das wurde dir hier von anderen Leuten mehrmals dargelegt.
So und das du dich selber liebst, hast du ja schon öfters hier geschrieben ... von daher bin ich nicht beleidigend und habe lediglich Tatsachen zusammengefasst.

ps. Ich hätte auch kein Problem dir das auf der Straße ins Gesicht zu sagen und wenn du meinst, dass du zuschlagen must ... bitte du hast den ersten Schlag frei ... Schmerzensgeld ist auch ne Art von Nebenverdienst und wenn du drum herumkommen möchtest, musst du mich schon umbringen ...

merkste was? Deine show hier ist einfach nur eine einzige Lachnummer ...
Naja mehr Trollfutter gibts von meiner seite nicht mehr -- Have Fun noch

AndreP
03.09.09, 12:09
Zitat Zitat von TF_SChw@rZl!cht
Ach du heiliges Kanonenrohr ... also bei den ersten Posts von AndreP, musste ich über seine Naivität schmunzeln aber von Posting zu Posting wurde mir schon recht schlecht.[...] diejenigen welche sich selbst Lieben und vor Naivität fast ersticken, lassen es bleiben und verdammen solche Dienste als das pure Böse ... Have Fun mein kleiner Hilfs Sheriff im Trollkostüm
Typisch. Sobald einem die Argumente ausgehen, wird die Diskussion persönlich und beleidigend - und dank der Anonymität des Internets ist es völlig gefahrlos für Dich. Würdest Du mir persönlich gegenüber sitzen und könntest Dich nicht hinter einem selbstbewusstseinsstärkenden Pseudonym verstecken, wärst Du bestimmt lammfromm geblieben. Immerhin hätte die Gefahr bestanden, dass ich Dir für Deine Beleidigungen direkt eine aufs Auge geballert hätte.

Das ist das Problem mit selbsternannten Freiheitskämpfern. Sie mögen legitime Argumente haben, sind aber nur bedingt in der Lage, zwischen dem Diskussionspartner und den Inhalten zu trennen.

Stefan
02.09.09, 23:59
Anonymisierungs- oder Proxydienste sind nicht gleich verboten bei OVH, diese müssen vor der Nutzung angemeldet werden.

AGB 9.1. Aus Sicherheitsgründen müssen sämtliche Nutzungen durch Kunden von nachfolgend
beispielhaft und nicht abschließend genannten Diensten vor einer vorgesehenen
Nutzung bei OVH per E-Mail an kundendienst@ovh.de beantragt werden unter
genauer Angabe der vorgesehenen Dienste;
- sämtliche Nutzungen von IRC - Diensten wie z.B. (nicht abschließend: Bots, Bouncer...)
- Proxys,
- Anonymisierungsdienste aller Art (z.B. Tor) etc.
OVH wird ausschließlich per E-Mail dem Kunden antworten. OVH behält sich ausdrücklich
jede vorherige Genehmigung eines Antrags bzw. Ablehnung ohne Angabe
von Gründen vor. Unabhängig davon ist der Betrieb von öffentlich zugänglichen
Proxy-Diensten und öffentlich zugänglichen Exit-Nodes auf Servern der OVH ausdrücklich
verboten und nicht genehmigungsfähig.

Mr. Anonymous
02.09.09, 23:56
Abgesehen davon: Es gibt Länder, in denen die Nutzung von VPNs und Proxy Servern zwingend erfolderlich ist, will man nur halbwegs ordentlich surfen.

Ich nenne hier beispielhaft den Iran und China.

Bei OVH scheint man offensichtlich ausschließlich ein Augenmerk auf mögliche illegale Aktivitäten zu legen, ohne zu berücksichtigen, dass gerade in Ländern mit einer Internetzensur Anonymisierungsdienste einen einen imens wichtigen Beitrag leisten, um an ungefilterte Informationen zu gelangen.

TF_SChw@rZl!cht
02.09.09, 19:44
Ach du heiliges Kanonenrohr ... also bei den ersten Posts von AndreP, musste ich über seine Naivität schmunzeln aber von Posting zu Posting wurde mir schon recht schlecht. VPNs sollte man verbieten? Dann verbiete auch Hotspots, Internet cafes und gleich alle Zugangsprovider.

Google-Analytics, gmail und co spionieren schon lange das Verhalten der User aus und verwerten diese Daten. Meist wird damit sogar richtig Geld gemacht.
Ist dir auch schon einmal aufgefallen, dass Amazon auf seiner Startseite für dich personalisierte Werbung bzw. Produkte schaltet?

All das ist noch längst nicht alles. Wir wissen nicht was Webmaster/Serverbetreiber X macht und wozu das alles verwendet wird.
Ein VPN in einem TakaTukaland kann da schonmal einiges bewirken.

Wenn du der Meinung bist, dass VPN/Anonymisierungsdienste verboten gehören, dann ist das deine Meinung bei der du mit der Industrie alleine da stehst. Also verschone uns mit dieser Raubkopierer-weis-der-Geier-was gesülze Seifenoper.

Fakt ist ... die, die Schlau sind und Wert auf ihre Anonymität legen nehmen einen VPN und diejenigen welche sich selbst Lieben und vor Naivität fast ersticken, lassen es bleiben und verdammen solche Dienste als das pure Böse ... Have Fun mein kleiner Hilfs Sheriff im Trollkostüm

ps. Ich hoffe du trägst ab sofort ein Namensschild mit deiner Adresse drauf wenn du auf die Straße gehst ... könntest ja einen illegal anschauen oder dergleichen ...

AndreP
02.09.09, 18:59
Zitat Zitat von Hufeisen
@AndreP: Du scheinst ja ganz schön von dir selbst überzeugt zu sein!
Stimmt. Und ich habe allen Grund dazu!

Hufeisen
01.09.09, 15:15
@AndreP: Du scheinst ja ganz schön von dir selbst überzeugt zu sein!

AndreP
01.09.09, 09:26
Zitat Zitat von Mr. Anonymous
Passiert Dir sowas nie?
Nicht, wenn ich politische Diskussionen führe. Dann achte ich penibel auf jedes Wort um peinliche Widersprüche zu vermeiden.

Mr. Anonymous
31.08.09, 16:07
@AndreP: Die doppelte Verneinung war natürlich ein Fehler.

Passiert Dir sowas nie?

AndreP
31.08.09, 14:00
Zitat Zitat von pendulum
Gratuliere AndreP, damit hast du dich erfolgreich als Troll geoutet
In diesem Fall kann ich damit leben

Und nur um sicher zu gehen: Ich behandle meine Mitarbeiter trotz allem gut. Manchmal spreche ich sogar mit denen und jeden Freitag kriegt jeder zwei Brötchen, Kaffee und Mett - auf meine Kosten. Mein Führungsstil unterscheidet sich schon von chinesischen Arbeiterführern (trotzdem danke für die Tipps was das Wort "Mitarbeiter" bedeutet )

pendulum
31.08.09, 10:15
Gratuliere AndreP, damit hast du dich erfolgreich als Troll geoutet

AndreP
31.08.09, 02:21
Zitat Zitat von Mr. Anonymous
Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass Anonymisierungsdienste nicht in erster Linie für illegale Aktivitäten genutzt werden.
DAS war jetzt zu einfach. So macht es nur wenig Spaß solche Gundsatzdiskussionen anzuheizen.

Übrigens: http://farm1.static.flickr.com/75/19...e380efd610.jpg

Mr. Anonymous
30.08.09, 12:44
Ein sehr interessanter Gedanke, dem ich im Kern zustimmen kann!

Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass Anonymisierungsdienste nicht in erster Linie für illegale Aktivitäten genutzt werden.

Ich bin grundsätzlich dagegen, alles gesetzlich regeln zu wollen. Viel wichtiger ist es doch, Eigenverantwortung zu stärken anstatt immer mehr Aspekte unseres Daseins einer Überwachung zu unterziehen.

Nicht zuletzt muss die Frage gestellt werden, wer eigentlich als Initiator für die Vorratsdatenspeicherung angesehen werden kann.
Meiner Auffassung nach ist dafür in erster Linie die Contentindustrie mit ihrer Lobbyarbeit verantwortlich, auch wenn diese zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht auf die Daten zugreifen kann (was jedoch sicher in absehbarer Zeit möglich sein wird).

Klar ist es das gute Recht von OVH, Anonymisierungsdienste auf den eigenen Servern zu verbieten, allerdings legt dies für mich auch die Vermutung nah, dass man der fortschreitenden Internetüberwachung zustimmt.

pendulum
30.08.09, 11:46
Es geht doch hier eigentlich nicht um Filesharing sondern um VPN Anbieter.
Rechtlich ist es ganz klar: wenn OVH es in seinen AGB nicht erlaubt, dann kann man nix sagen, ist halt nicht erwünscht. Das ist OVHs Recht.

Persönlich bin ich der Meinung, dass Zugangsanbieter nur den Zugang bereitstellen sollten und der Nutzung in jeglicher Hinsicht völlig neutral genenüber stehen sollten.
Stichwort Netzneutralität.

Durch Verbote kann man wirkliche Straftäter ja wohl eh nicht von etwas abhalten. Diese Leute brechen die Gesetze ja sowieso...
Verbietet man in Deutschland alle VPN Anbieter, dann werden ausländische Anbieter benutzt. Geht das auch nicht, werden gecrackte Server die sonst wo stehn verwendet.
Durch immer mehr Verbote und Überwachung schadet man den unschuldigen Bürgern und trifft die, um die es eigentlich geht, kaum.

Die wirklichen Verbrecher bekommt man durch investigative Ermittlungsarbeit dran.
Das wiederum kostet aber Zeit und erfordert äußerst kompetente Ermittler.
An dieser Stelle sehe ich noch deutlich Verbesserungsbedarf.

Mr. Anonymous
30.08.09, 10:56
Interessant, welche Positionen hier angeführt werden.

Die Argumentation von AndreP kann ich ebenfalls nicht teilen (sorry).

Sie erinnert mich sehr an manche Kommentare im Heise-Forum, die auch nach dem gleichen Muster aufgebaut sind (wobei die Verfasser dafür meist eine rote Bewertung erhalten. ).

Nun aber zum Inhalt: Wer bestimmt eigentlich, ob Filesharing illegal ist oder nicht?

Die meisten Musiker die ich kenne, wären froh, wenn ihre Werke über das Internet kostenlos verbreitet würden.

Wenn die Mehrheit der Internetnutzer Filesharing betreibt, ist es dann noch illegal?
- Bitte kommt jetzt nicht mit so dämlichen Vergleichen, wie "Wenn die Mehrheit der Leute im Geschäft CDs klaut, ist dies damit schon legal?" – Hier wird überhaupt nichts geklaut, sondern nur vervielfältigt. Außerdem ist es völlig unhaltbar zu meinen, das Gros derer, die sich ein Album kostenlos aus dem Internet runterlädt, würde dieses, gäbe es das kostenlose Angebot nicht, im Laden käuflich erwerben.

Durch das Internet haben die Plattenlabels ihre Bedeutung verloren: Wer von denjenigen, die einen DSL-Anschluss haben, geht heute noch in den Laden und kauft sich CDs?

Zunächst einmal hat die Musikindustrie Jahre lang die Entwicklung des Internets verschlafen und auf die herkömmliche CD gesetzt.

Dann ist man irgendwann auf den Trichter gekommen, dass man ohne das Internet nicht auskommen kann, machte jedoch den Fehler, trotz der weggefallenen Distributionskosten die selbe Preisstruktur für Onlineangebote zu implementieren, wie zuvor bei klassischen Tonträgern.
Zahlreiche russische Anbieter waren in diesem Zusammenhang wesentlich klüger: Dort kostete ein Musikstück bspw. nur 20 Cent im Vergleich zu einem Euro bei einem inländischen Anbieter. Die haben damit riesige Gewinne erwirtschaftet, während in westlichen Ländern die Musikindustrie ihre ganze Energie darauf richtete, diese Dienste, wie bspw. A......3, zu schließen, anstatt davon zu lernen (Tja, Gier zahlt sich halt nicht immer aus! ).

Hinzu kam jedoch noch ein weiteres Problem: DRM
- Ein zum überhöhten Preis legal erworbener Titel konnte nicht mit jedem beliebigen Player abgespielt werden. Mehr noch: Es bedurfte im Unterschied zur klassischen MP3 eines zusätzlichen Aufwandens, um das Stück überhaupt hörbar machen zu können.

Sieht man mal von den russischen Anbietern ab, gab es eigentlich nur zwei Alternativen: Entweder man erwirbt einen Titel bei einem inländischen Anbieter, hat dann jedoch eine Einschränkung durch DRM und meist nur eine niedrige Bitrate, oder man lädt ihn sich aus einer Tauschbörse bzw. von einem Sharehoster in MP3, - meist mit einer höheren Bitrate und noch dazu ohne DRM.

Anstatt durch attraktive Angebote nach russischem Vorbild die eigenen Produkte attraktiver zu machen, versuchte man, durch massenhafte Abmahnungen und völlig dämliche Kampagnen ("Filesharing ist Diebstahl!" - obwohl wie gesagt überhaupt nichts geklaut wird), Tauschbörsennutzer abzuschrecken.

Auch hier hat sich die Industrie ein Eigentor geschossen, indem sie gerade damit den kostenlosen Tausch von Musik vorangetrieben hat: War man bei der P2P-Technologie noch mit dem Problem der asymmetrischen Internetzugänge konfrontiert (hoher Download-, aber nur ein geringer Uploadspeed), konnte dieses "Problem" durch die Verlagerung auf Sharehoster elegant beseitigt werden: Einer lädt die Datei auf den Server hoch und zig andere laden diese mit hoher Geschwindigkeit runter.
Zudem sind Sharehoster für die Nutzer sicherer: So einfach wie die klassischen ISPs geben die IP-Adressen der Uploader nicht raus, denn damit wäre ihr Geschäftsmodell gefährdet.
Die Anzahl der Foren, in denen Musik kostenlos über Sharehoster angeboten wird, ist schon jetzt unüberschaubar. Eigentlich muss man noch nicht einmal deren URLs kennen, häufig genügt sogar eine Suche mit Google, um an die Sharehoster-Links für ein Album zu gelangen.

Bei all den Fehlern, die die Musikindustrie begannen hat, kann ich ihr nicht wirklich nachtrauern.

Hufeisen
29.08.09, 20:57
@AndreP: Der Contentindustrie geht es schlecht, weil die Qualität gesunken ist.
Anstatt jedoch die Schuld bei sich selbst zu suchen, macht man die Nutzer von P2P-Netzen dafür verantwortlich, d.h. sie sucht einen Sündenbock und hat ihn auch gefunden.

Die heutigen Künstler sollten sich mal ein Beispiel an wirklichen Meistern nehmen: Beethoven, Bach, Mozart, Händel; - noch nach hunderten von Jahren sind deren Werke weltberühmt, dennoch sind die meisten von ihnen verarmt gestorben.

Heute meinen dagegen nicht wenige, wenn man einen Synthesizer bedienen und einen Text in ein Mikrofon trällern kann, hätte man schon ein Anrecht auf einen satten Verdienst.

Was ich besonders pervers finde ist die Tatsache, dass einige Anwaltskanzleien daher kommen und massenweise die Nutzer von Filesharingnetzen abmahnen.
In den meisten Fällen sind es Kinder und Jugendliche, die Tauschbörsen nutzen, deren Eltern tausende von Euro Schadensersatz bezahlen müssen.
Derart hohe Forderungen sind die reinste Abzocke und einfach nur unverschämt.

Wenn sich nun jemand durch die Nutzung eines VPNs gegen den heutigen Abmahnwahn schützen möchte, habe ich dafür volles Verständnis!

cc1980
29.08.09, 15:53
Zitat Zitat von AndreP
Dann widerleg diese Aussage. Bei Geschäftskunden gebe ich Dir recht. Da macht VPN Sinn. nicht bei Privatkunden.
Ich surfe oft in unsicheren Netzen (Flughafen, Hotels, Restaurant). Deshalb ist für mich VPN Dienste schon sinnvoll.

Zitat Zitat von AndreP
Warum bist Du dagegen? Einfach so.
Man kann mit der speicherten Daten viel anstellen, z.B. Profile über einen Nutzer erstellen.

Zitat Zitat von AndreP
Auch das ist meistens illegal, da der Content nicht für Deine Region vorgesehen und lizensiert ist.
Ob das illegal ist kann man sehr lange darüber streiten. Deshalb gehe ich auch nicht näher ein. Das sind Sachen für Juristen.

pendulum
29.08.09, 15:49
Zitat Zitat von AndreP
Nein. Dafür gibt es keinen Grund. Übertreib nicht. Aber Straftäter, die mit P2P oder anderen Protokollen Straftaten verüben müssen dafür belangt werden.
Ja das müssen sie. Jedoch ist dabei die Verhältnismässigkeit zu waren.
Man würde doch auch nicht Ampeln 24/7 mittels Video überwachen, um ein paar Leute zu erwischen, die bei Rot rüber gehen.

Zitat Zitat von AndreP
Es gibt auch legale Anwendungsgebiete für Messer und Pistolen. Sind aber trotzdem verboten oder reguliert.
Das stimmt nicht generell. Die meisten Messer sind nicht reguliert. Auch hier hinkt der Vergleich.

Zitat Zitat von AndreP
Verdienst Du auch Geld mit dem Verkauf des Contents?
Ja.

cc1980
29.08.09, 15:47
Zitat Zitat von AndreP
Nein. Dafür gibt es keinen Grund. Übertreib nicht. Aber Straftäter, die mit P2P oder anderen Protokollen Straftaten verüben müssen dafür belangt werden.

Es gibt auch legale Anwendungsgebiete für Messer und Pistolen. Sind aber trotzdem verboten oder reguliert.
Man muss solche Vergleiche immer ein wenig differenziert betrachten bzw. auch die Folgen der Nichtregulierung berücksichtigen.

Messer und Pistolen können Menschen verletzen oder töten, daher muss die Anwendung und Besitz reguliert werden. Wenn P2P auch Menschenleben gefährden kann bin ich für eine Regulierung....


Zitat Zitat von AndreP
Verdienst Du auch Geld mit dem Verkauf des Contents?
Ich verkaufe nur IT Dienstleistungen

AndreP
29.08.09, 15:33
Zitat Zitat von pendulum
Warum haben Geschäftskunden andere Rechte als Privatkunden?
Keine Ahnung. Haben sie? Übrigens: Ich habe nicht gesagt, dass Geschäftskunden andere Rechte haben. Zitier mich korrekt und sage Dir die Antwort.

Zitat Zitat von pendulum
wärst du für ein Verbot von Peer to peer Algorithmen? Wenn ja, wieso?
wärst du für ein Verbot von TCP/IP? Wenn nein, wieso?
Nein. Dafür gibt es keinen Grund. Übertreib nicht. Aber Straftäter, die mit P2P oder anderen Protokollen Straftaten verüben müssen dafür belangt werden.

Es gibt auch legale Anwendungsgebiete für Messer und Pistolen. Sind aber trotzdem verboten oder reguliert.

Zitat Zitat von pendulum
Behauptung, die sich auf einen kleinen Teil der Leute, die mit "kreativer Arbeit" "Content" erschaffen. Ich selbe produziere einiges an "kreativem Content" und habe nichts dagegen, wenn sich Leute daran bedienen. Nur zu!
Dafür stellt man seinen "Content" dann unter eine liberale Lizenz. Wo siehst du nun ein Problem?
Verdienst Du auch Geld mit dem Verkauf des Contents?

pendulum
29.08.09, 15:24
Zitat Zitat von AndreP
Dann widerleg diese Aussage. Bei Geschäftskunden gebe ich Dir recht. Da macht VPN Sinn. nicht bei Privatkunden.
Warum haben Geschäftskunden andere Rechte als Privatkunden?

Zitat Zitat von AndreP
Auch das ist meistens illegal, da der Content nicht für Deine Region vorgesehen und lizensiert ist.
Darüber kann man streiten. Und selbst wenn dem so wäre: nur weils es meistens illegal ist, heisst es nicht, dass es nicht legale Anwendungen dafür gibt. Mich würde an dieser Stelle folgendes interessieren:
wärst du für ein Verbot von Peer to peer Algorithmen? Wenn ja, wieso?
wärst du für ein Verbot von TCP/IP? Wenn nein, wieso?

Zitat Zitat von AndreP
Die offene Einstellung zum Copyright und Filesharing ändert sich spätestens dann, wenn man selbst mit kreative Arbeit Content erschafft und damit Geld verdient. Spätestens ab da wird vielen bewusst, dass illegaler Datenaustausch doch einen Schaden verursacht.
Behauptung, die sich auf einen kleinen Teil der Leute, die mit "kreativer Arbeit" "Content" erschaffen. Ich selbe produziere einiges an "kreativem Content" und habe nichts dagegen, wenn sich Leute daran bedienen. Nur zu!
Dafür stellt man seinen "Content" dann unter eine liberale Lizenz. Wo siehst du nun ein Problem?

pendulum
29.08.09, 15:10
Wow. Könnt glatt aus ner CDU Werbebroschüre stammen. Ich versuche mal darauf einzugehen.

Zitat Zitat von AndreP
Anonymisierungsdienste gehören verboten.
Das ist deine Meinung und ich hoffe es werden sich nie genug Ünterstützer für soetwas finden.

Zitat Zitat von AndreP
Du willst Deine "Privatsphäre" schützen? Vor wem?
Vor Leuten die es nichts angeht, was man macht. Ganz einfach. Wenn man seinem Provider nicht traut (und oft keine Alternativanbieter vorhanden sind), dann macht VPN einigen Sinn. Vorrausgesetzt man vertraut dem VPN Anbieter mehr als dem Provider. Kabel Deutschland zB. biegt NXDOMAIN DNS Responses auf ihren eigenen Server um - für Werbung. Wer weiss was die noch machen. Vielleicht protokollieren sie die Zugriffe für Statistiken? Wenn der Provider einmal damit anfängt am Traffic rumzupfuschen, dann hat er mein Vertrauen verspielt. Da gibts auch keine 3 Strikes.

Zitat Zitat von AndreP
Es gibt de facto nur einen objektiven Grund: Straftaten.
Siehe mein vorheriger Absatz. Das ist - um es mit deinen Worten zu sagen - de facto falsch.

Zitat Zitat von AndreP
IPs sind wie Autokennzeichen. Sie erlauben einen Rückschluss daraus, woher Du kommst, aber nicht wer Du bist. Nur im Verdachtsfall wird im Rahmen von Ermittlungen der Halter ermittelt. Wenn Du unbedingt anonym sein willst, musst Du zwangsläufig auch gegen Autokennzeichen sein, Deinen Namen vom Briefkasten entfernen und Deine Haustürnummer abmontieren.
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Eine IP-Adresse gibt oft wesendlich mehr preis, als ein Autokennzeichen. Man sieht bei welcher Firma man arbeitet, zu welcher Organisation man gehört etc.
Warum sollte man ausserdem preisgeben müssen, aus welchem Land man kommt? Eine Übertreibung macht deine Argumentation übrigens nicht glaubwürdiger.

Zitat Zitat von AndreP
Ich behaupte, wenn Dir die Brieftasche geklaut wird, rennst Du sofort zur Polizei und verlangst eine Aufklärung der Straftat. Und wenn Du bei eBay betrogen wurdest... was machst Du dann? Ist Dir auch dann das Recht auf Privatsphäre des Betrügers wichtiger als Dein Geld?
Natürlich möchte man, dass die Straftat aufgeklärt wird. Aber nicht wenn man jeden einzelnen dazu Videoüberwachen muss. In dem Fall steht die Privatsspähre aller weit über dem Recht auf Aufklärung der Straftat des Einzelnen.

Zitat Zitat von AndreP
Wenn Du Dich genauer mit der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland (also das "Grundgesetz") befasst, wirst Du feststellen, dass ein Rechtsstaat mit seinen Gesetzen die Pflicht(!) hat, auch die Einhaltung der von ihm erlassenen Gesetze durchzusetzen. Dafür haben wir die Polizei (Exekutive) und die Rechtsprechung (Judikative). Und jeder Gesetzesverstoß und jeder Ladendiebstahl muss geahndet werden, egal wie gering. Sonst wird der Rechtsstaat in seiner Hoheit geschwächt. Wenn ein Chef selbst geringes Fehlverhalten von Mitarbeitern toleriert (lange Pausen, zu spät kommen, ...), fangen die Mitarbeiter an, die Grenzen immer weiter auszudehnen und sehen zweistündige Mittagspausen und die "akademische Viertelstunde" als ihr "Recht" an. Dann geht die gesamte Produktivität den Bach runter. Es gibt nur einen Weg: Konsequent die Regeln durchsetzen.
Wenn Du dich mal genauer mit unserem Grundgesetzt befasst, wirst Du feststellen, dass ein Rechtsstaat mit seinen Gesetzen die Pflicht(!) hat, die Privatsphäre seiner Bürger zu schützen. Das steht ausdrücklich im Grundgesetzt. Es gibt mehrere Grundrechte(!), die die Privatssphäre schützen.
Wenn du deinen Mitarbeiter (überleg mal an dieser Stelle, warum dieses Wort so heisst - im Gegensatz zu Angestellten etc.) nicht gewisse Freiräume zugestehst, dann wirst du am Ende merken, dass das auf dauer nicht gut gehn kann. Schau dich mal in chinesischen Fabriken um, die haben deinen Gedankengang zuende geführt.

Zitat Zitat von AndreP
Anonymisierungsdienste schaffen einen rechtsfreien Raum, indem Straftaten begangen, aber nicht geahndet werden können.
Das stimmt so nicht. Es kommt auf den Grad der Anonymisierung an. TOR bietet da einen sehr hohen. Dennoch werden die eigentlichen Straftaten nicht in diesem Netzwerk begangen, sondern im "normalen" Leben.
Das Stichwort rechtsfreier Raum scheint in letzter Zeit ein nettes Propagandamittel zu sein.
Bitte auch bedenken, dass Anonymisierungsdienste sehr viel für Menschenrechte rund um den Globus tun. Menschen, die in Staaten leben, die die Bevölkerung unterdrücken und mishandeln, sind teilweise auf solche Dienste angewiesen, um ihren Misstand der restlichen Welt kund zu tun. Da gibt es zZ. genug Beispiele (China, Iran etc).
Auch wenn man einen unbequeme politische Anschauung hat, ist man auf Anonymität angewiesen wenn man nicht deswegen verfolgt werden möchte.

Zitat Zitat von AndreP
Statt diesen Pseudo-Moral-Bullshit von der schützenswerten Privatsphäre zu verbreiten solltest Du Dich gegen Kinderarmut engagieren. DAS würde die Menschheit weiterbringen!
"Pseudo-Moral-Bullshit"? Komplement geht zurück.
Natürlich ist Kinderarmut schlimm. Armut generell ist schlimm. Aber weisst du was? Ich könnte hier noch hundert andere Sachen auflisten, die schlimm in dieser Welt sind. Das bedeutet aber nicht, dass man zB. Privatssphäre einfach vernachlässigen oder als unwichtig abtun darf.

Zitat Zitat von AndreP
Diejenigen, die die freie Welt predigen, sind Hippies, die ihre Meinung und Prinzipien sehr schnell über Bord werfen, sobald sie einen Nachteil dadurch bekommen.
Verallgemeinrungen sind was tolles.
Hier möchte ich Benjamin Franklin zitieren:

"They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety."

AndreP
29.08.09, 15:09
Zitat Zitat von cc1980
Warum muss man gleich bei VPN Dienste an Straftaten denken? Mit solche Aussage kann ich mich nicht besonders anfreunden.
Dann widerleg diese Aussage. Bei Geschäftskunden gebe ich Dir recht. Da macht VPN Sinn. nicht bei Privatkunden.

Zitat Zitat von cc1980
Ich verwende gerne solche Dienste weil ich gegen die Vorratadatenspeicherung bin.
Warum bist Du dagegen? Einfach so.

Zitat Zitat von cc1980
Außerdem hat solche Service auch Vorteile. Ich kann auf Contents zugreifen die z.B. nur für eine bestimmte Region bestimmt ist.
Auch das ist meistens illegal, da der Content nicht für Deine Region vorgesehen und lizensiert ist.

Die offene Einstellung zum Copyright und Filesharing ändert sich spätestens dann, wenn man selbst mit kreative Arbeit Content erschafft und damit Geld verdient. Spätestens ab da wird vielen bewusst, dass illegaler Datenaustausch doch einen Schaden verursacht.

cc1980
29.08.09, 14:31
Warum muss man gleich bei VPN Dienste an Straftaten denken? Mit solche Aussage kann ich mich nicht besonders anfreunden.

Ich verwende gerne solche Dienste weil ich gegen die Vorratadatenspeicherung bin.
Außerdem hat solche Service auch Vorteile. Ich kann auf Contents zugreifen die z.B. nur für eine bestimmte Region bestimmt ist.

AndreP
29.08.09, 13:49
Zitat Zitat von Mr. Anonymous
Darüber hinaus interessiert es mich, wie andere Forenmitglieder zu der Thematik stehen.
Anonymisierungsdienste gehören verboten.

Du willst Deine "Privatsphäre" schützen? Vor wem?

Es gibt de facto nur einen objektiven Grund: Straftaten.

IPs sind wie Autokennzeichen. Sie erlauben einen Rückschluss daraus, woher Du kommst, aber nicht wer Du bist. Nur im Verdachtsfall wird im Rahmen von Ermittlungen der Halter ermittelt. Wenn Du unbedingt anonym sein willst, musst Du zwangsläufig auch gegen Autokennzeichen sein, Deinen Namen vom Briefkasten entfernen und Deine Haustürnummer abmontieren.

Ich behaupte, wenn Dir die Brieftasche geklaut wird, rennst Du sofort zur Polizei und verlangst eine Aufklärung der Straftat. Und wenn Du bei eBay betrogen wurdest... was machst Du dann? Ist Dir auch dann das Recht auf Privatsphäre des Betrügers wichtiger als Dein Geld?

Wenn Du Dich genauer mit der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland (also das "Grundgesetz") befasst, wirst Du feststellen, dass ein Rechtsstaat mit seinen Gesetzen die Pflicht(!) hat, auch die Einhaltung der von ihm erlassenen Gesetze durchzusetzen. Dafür haben wir die Polizei (Exekutive) und die Rechtsprechung (Judikative). Und jeder Gesetzesverstoß und jeder Ladendiebstahl muss geahndet werden, egal wie gering. Sonst wird der Rechtsstaat in seiner Hoheit geschwächt. Wenn ein Chef selbst geringes Fehlverhalten von Mitarbeitern toleriert (lange Pausen, zu spät kommen, ...), fangen die Mitarbeiter an, die Grenzen immer weiter auszudehnen und sehen zweistündige Mittagspausen und die "akademische Viertelstunde" als ihr "Recht" an. Dann geht die gesamte Produktivität den Bach runter. Es gibt nur einen Weg: Konsequent die Regeln durchsetzen.

Anonymisierungsdienste schaffen einen rechtsfreien Raum, indem Straftaten begangen, aber nicht geahndet werden können. Warst Du schon mal längere Zeit in den USA? In nahezu jeder Großstadt gibt es Gegenden, in den sich die Polizei nicht hintraut (In Washingston bin ich sogar von der Polizei angehalten und gewarnt wordern, als Weißer weiter in diese Richtung zu gehen, da sie sonst nicht mehr für meine Sicherheit garantieren könnten). Was meinst Du, wie sieht es dort aus? Besser oder schlechter als dort, wo die Polizei präsent ist?

Statt diesen Pseudo-Moral-Bullshit von der schützenswerten Privatsphäre zu verbreiten solltest Du Dich gegen Kinderarmut engagieren. DAS würde die Menschheit weiterbringen!

Diejenigen, die die freie Welt predigen, sind Hippies, die ihre Meinung und Prinzipien sehr schnell über Bord werfen, sobald sie einen Nachteil dadurch bekommen.

Mr. Anonymous
29.08.09, 11:29
OVH scheint da aber nicht viel besser zu sein, siehe: http://board.gulli.com/thread/1286366-ovh-warnung/

Hoffentlich wird dieser Link nicht auch noch gelöscht.
Allerdings denke ich mal, dass der Admin hier im Forum nichts gegen Fakten hat, oder?

@Enn: Mir ist nur ein einziger Fall in Berlin bekannt, allerdings haben die Ermittler nichts gefunden, da der besagte Privatspärendienst keine Loggs anlegt (da hätte man sich das Geld für den Einsatz auch sparen können, aber die Deutschen haben nun einmal ein Faible für Gründlichkeit).

Enn
29.08.09, 10:36
Tja, bei denen steht dann halt wirklich (ist in deutschland schon öfters vorgekommen) die Polizei im Rechenzentrum und baut die Server ab.
Wer sich das sparen will sorgt vor.

Hufeisen
29.08.09, 10:09
Interessanter Weise scheinen andere Anbieter dezidierter Server keine derartigen Probleme mit Anonymisierungsdiensten zu haben.

Enn
28.08.09, 20:35
Doch...einige Blacklisten sind schnell mit Sperren auf komplette Subnetze dabei.

Mr. Anonymous
28.08.09, 20:26
Zitat Zitat von @ALiEn
OVH-Netze werden evt. gesperrt (viele unschuldige Kunden sind dann betroffen)
- Kannst Du das bitte näher erläutern?

Die hatten doch zum Schluss eine eigene IP von OVH (früher waren es zwei), andere Netze haben damit doch nichts zu tun, oder?

Hufeisen
28.08.09, 20:17
Die Aussage mit dem Traffic kann nicht stimmen: Noch immer gibt es zahlreiche Entry- und Rendnodes des Tornetzwerks bei OVH. Nur dass diese eben keine Abuses hervorrufen.

ALiEn
28.08.09, 20:13
Viel Traffic, Abuse-Meldungen, OVH-Netze werden evt. gesperrt (viele unschuldige Kunden sind dann betroffen), Mehrarbeit usw.

Jenstheclown
28.08.09, 20:06
Zitat Zitat von marius
Und wozu die Diskussion?
Sie erlauben es nicht und fertig
Fragen kostet nichts, und zumindest das ist nicht verboten

marius
28.08.09, 19:55
Und wozu die Diskussion?
Sie erlauben es nicht und fertig

Mr. Anonymous
28.08.09, 19:51
Die Namen wurden nicht von mir austouchiert.

Ich habe ja bewusst in meiner Anfrage mehrere Dienste erwähnt, damit nicht der Eindruck entsteht, Werbung für diesen einen machen zu wollen.

Meine Frage ist aber immer noch nicht beantwortet.

Mir ging es nicht nur um den einen Anbieter, der inzwischen als Ersatz einen Server in Erfurt angemeitet hat (der übrigens von den Kosten, der Anbindung und dem Ping her genau so gut ist wie OVH und bei dem darüber hinaus mehrere Tor-Exitnode-Betreiber, sowie ein weiterer Privatsphärendienst Kunde sind. ), sondern warum man sich allgemein mit Anonymisierungsdiensten bei OVH so schwer tut.

Meine Vermutung: Wahrscheinlich hat man einfach keine Lust, auf die eingehenden Abuses zu reagieren, aufgrund der Mehrarbeit, die dadurch entsteht.

Jenstheclown
28.08.09, 19:38
Zitat Zitat von ALiEn
(hast Post)
nop.
Ach und Stefan, Ihr selbst geb diese Information doch nicht weiter sondern Mr. A.?

Stefan
28.08.09, 19:06
Zitat Zitat von Mr. Anonymous
Zum einen würde ich sehr gerne ein offizielles Statement von einem OVH-Mitarbeiter erhalten, weshalb man insbesondere ******* gekündigt hat.
Du kannst dich gern an den jeweiligen Anbieter wenden, OVH gibt keine Informationen an unbefugte Personen weiter.

ALiEn
28.08.09, 19:06
Geändert von Stefan_ (Heute um 06:59 PM Uhr).
aahh ich dachte Mr. Anonymous hat das geändert.

(hast Post)

Jenstheclown
28.08.09, 19:01
weshalb wurden die namen austouchiert? Bitte mir per eMail mal zukommen lassen, ich dachte OVH hat nichts zu verbergen ?

ALiEn
28.08.09, 18:58
OVH AGB (9.1, 9.3, 10, 11 usw.)
9.1. Aus Sicherheitsgründen müssen sämtliche Nutzungen durch Kunden von nachfolgend
beispielhaft und nicht abschließend genannten Diensten vor einer vorgesehenen
Nutzung bei OVH per E-Mail an kundendienst@ovh.de beantragt werden unter
genauer Angabe der vorgesehenen Dienste;
- sämtliche Nutzungen von IRC - Diensten wie z.B. (nicht abschließend: Bots, Bouncer...)
- Proxys,
- Anonymisierungsdienste aller Art (z.B. Tor) etc.
OVH wird ausschließlich per E-Mail dem Kunden antworten. OVH behält sich ausdrücklich
jede vorherige Genehmigung eines Antrags bzw. Ablehnung ohne Angabe
von Gründen vor. Unabhängig davon ist der Betrieb von öffentlich zugänglichen
Proxy-Diensten und öffentlich zugänglichen Exit-Nodes auf Servern der OVH ausdrücklich
verboten und nicht genehmigungsfähig.

Enn
28.08.09, 18:35
Wurde sicher schindlunder damit getrieben -> Kündigung.
Meiner Ansicht nach gerechtfertigt.

Mr. Anonymous
28.08.09, 18:33
Dass schon vor längerer Zeit OVH allen Betreibern von Exitnodes des Tor-Netzwerks gekündigt hat, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

Nun hat es auch ******, einen Dienst der seinen Kunden die Verschlüsselung des gesamten Internetverkehrs über das OpenVPN- und PPTP-Protokoll ermöglicht, getroffen.

Gerade in einer Zeit, in der die Internetüberwachung immer weiter ausgebaut wird (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung), ist es wichtig, dem etwas entgegen halten zu können.
Aus diesem Grund hat sich gerade in den letzten Jahren ein neuer Markt für Anonymisierungsdienste entwickelt: ******* sind die wohl bekanntesten Anbieter dieser Art, die allesamt eines oder beide der obigen Protokolle verwenden.

Offensichtlich scheint man jedoch bei OVH etwas gegen diese Entwicklung zu haben.

Natürlich gibt es Leute, die sich bewusst einen VPN-Account zulegen, um damit illegale Aktivitäten durchführen zu können; für die Mehrzahl kann man dies jedoch sicher nicht sagen.

Zum einen würde ich sehr gerne ein offizielles Statement von einem OVH-Mitarbeiter erhalten, weshalb man insbesondere ******* gekündigt hat.

Darüber hinaus interessiert es mich, wie andere Forenmitglieder zu der Thematik stehen.

Bemerkenswert erscheint mir ferner die Tatsache, dass man zwar ******* gekickt hat, ******, welches seinen Service den Kunden kostenlos anbietet, jedoch geduldet wird; - messen die Verantwortlichen bei OVH hier nicht mit zweierlei Maß?