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Linux lernen wie macht mans am besten?


F4RR3LL
18.09.08, 01:01
Also ich fand die schmerzvariante besser... win löschen und einfach anfangen ....
gibt zwar erstmal problem aber die löst man dann halt eines nach dem anderen ...
solang man noch die alternative hat neigt man zu diese dann vorzuziehen .
Mag sein das ich da falsch liege... aber mir gehts so und ich weiß den meisten anderen auch

Und es lohnt sich ... habe diese Woche verzeifelt versucht Win Vista zu installieren. Komme ich nemme mit klar. Wer sich einmal verliebt hat in unix bliebt bei ......

Von ausnahmen abgesehen wenn man AD benötigt oder soft nutzt wie CS3 die teuer bezahlt ist ... diese lööpt leider auch ned emuliert unter Linux.

sw@wit
16.09.08, 21:24
Ich schliesse mich dem ganzen an.
Erst die VM (Stichwort: VIrtualbox) und dort "rumprobieren" ... gerne alles kaputt machen und dann schauen warum. Google bringt dann auch die gewünschten "Handbücher" zu Tage. Du brauchst keinen Rechner anschaffen, am anfang. Klar, wenn du irgendwelche alte Teile daheim rumfliegen hast, is gut. Nur ein zusätzlicher Rechner braucht auch zusätzlichen Strom.

Übe auch das aufsetzen von Serverdiensten und so weiter. Dann (und erst dann) rate ich dir zu einem vServer.

Bobs
16.09.08, 20:40
"wo liegen denn bei Gentoo die Vorteile für Beginner?"

Die Dokumentation und der tiefere Einblick ins System im Vergleich zu einem apt-get wo man in wenigen Sekunden lamp lauffähig installiert hat. Früher oder später kompiliert man auch seinen eigenen Kernel und holt ihn sich nicht binnen kürzester Zeit "blind" per yast,yum o.ä.. Nur ein paar Beispiele, man wird einfach zwangsläufig damit konfrontiert das System selbst durch Use Flags etc anzupassen und bekommt nicht gleich einen (u)bunt(u)en Desktop vorgesetzt ohne zu wissen was dahinter los ist.

Vm habe ich absichtlich nicht erwähnt, die kann man ja schnell zur Seite schaffen wenn etwas nicht auf anhieb klappt . Kommt besser wenn man sich das Gentoo Handbuch ausdruckt und neben den Rechner legt. Komplette Tower mit allem nötigen bekommt man bei ebay nachgeschmissen.

Internetfunktionen/mail -> alles keine Gründe, auch mit privaten ip adressen möglich, ins Internet geht man erstmal sicher per nat. Openrelays gibts eh schon genug.

universalist
16.09.08, 15:35
Bobs, wo liegen denn bei Gentoo die Vorteile für Beginner?
Du hast Recht, dass ein vServer/Root Risiken birgt, aber wenn es um Internetfunktionen wie z.B. Mail geht braucht man eben so einen Rechner.

Die Idee mit der VM ist wirklich gut. Das kann man ja auch auf dem Server umsetzen (auch wenn es dann eher was für Fortgeschrittene ist)

Zunkel
16.09.08, 11:06
Ich hab zuhause in ner VM angefangen, am Anfang einfach einen Snaptshot erstellen, so dass man im Fehlerfalle (der immer kommt ) einfach zurücksetzen kann... Bei "Meilensteinen", wie z.b. die benötigten Programme installiert, setzt ich dann einfach wieder nen Snapshot-Punkt und confe dann, läuft was schief, einfach den alten Snapshot rauskramen und nochmal... Diese Praxis habe ich die Jahre über beibehalten und sie funktioniert super Ich probiere neue Tools, Programme, Einstellungen, etc auch immer erst in ner VM aus, da mir dafür der Root einfach zu sensibel ist! So kann man Fehler schon im Vorfeld ausräumen... Man muss nur dafür sorgen, dass die VM immer auf dem selben Stand ist

Grüße, Zunkel

Bobs
16.09.08, 09:07
Seit Gentoo erschienen ist empfehle ich das ganz gerne, einen Rechner dafür abstellen installieren nach Handbuch mit der Minimal CD und alle Howtos/Dokus/etc mal durcharbeiten. Nach ein paar Monaten, wenn man nebenbei noch etwas anderes macht, kann man sich dann parallel eine zweite Distribution mit binär Paketen anschauen (Debian,Fedora/Redhat,Suse) nach wiederum einiger Zeit kann man sich dann über einen eigenen vserver Gedanken machen.

"Ein vServer den man auch schnell mal neu installieren kann ist für den Start meiner Meinung nach das beste. Der bedeutet auch viel weniger Aufwand als einen Linux-Rechner zuhause aufzusetzen."

Ist genau das falsche, der birgt nicht weniger gefahren als ein root. Als Anfänger bedeutet das nur (u.U. teuren) Ärger.

Waterdrop
16.09.08, 08:40
Hallo,

danke für die Antworten. Also ich weiß schon wohl bissel was über Linux MidnightCommander ist mir bekannt und habe ich schon benutzt. Befehle wie cd und rm und so was kann ich auch wohl benutzen manchmal habe ich bei den Eingaben so kleine Hacken drinne aber es klappt wohl. Ich weiß das Linux eigentlich der Kernel des Systems ist alles andere drum herum die Distribution mir sagen die grafischen Oberflächen Gnome und KDE etwas, das der Kernel Modular ist weiß ich auch. Ich will halt so sachen wie iptables und komplexeres gut bedienen können. Reicht den auch ein RPS von hier aus zum üben.

Mit freundlichen Grüßen

universalist
15.09.08, 23:53
Ich habe damals mit einem SuSe-Buch und Trial&Error angefangen, was eher mühsam war.

Am Besten liest du dir für den Anfang einfach diese Seite durch:
http://linuxwiki.de/LinuxGrundlagen/Programme

Für die ersten Versuche würde ich nicht auf dem Desktop anfangen.
Eine grafische Oberfläche macht es nicht leichter die Grundlagen zu verstehen und schafft nur zusätzliche Probleme.
Ein vServer den man auch schnell mal neu installieren kann ist für den Start meiner Meinung nach das beste. Der bedeutet auch viel weniger Aufwand als einen Linux-Rechner zuhause aufzusetzen.

Als Distribution kann ich Debian und Ubuntu empfehlen.

Auf alle Fälle solltest du dir den Befehl "man" merken. "man befehl" bzw. "man thema" oder "man libraryname" zeigt die dir einen Hilfetext an.

Für etwas Komfort kannst du dir den MidnightCommander, einen NortonCommander-Klon für Linux installieren. Der Startbefehl dafür heißt "mc" und ebenso das Softwarepaket. Das installierst du unter Debian einfach mit dem Befehl "apt-get mc". (APT ist der Paketmanager in Debian und Ubuntu (wird z.B. auch auf gejailbreakten iPhones benutzt ).
Als Benutzerfreundlicher Editor empfiehlt sich nano. Der Standardeditor vi macht Anfängern keine Freude.

Wenn du dir dann noch merkst, dass du unter Linux nicht mit "cd.." sondern "cd .." ins übergeordnete Verzeichnis wechselst bist du eigentlich klar zum Starten.

Der Rest findet sich dann durch Nachschlagen, Googeln, Fragen oder Probieren.

Schöne Grüße,
Universalist

dor_neue
15.09.08, 23:45
http://www.howtoforge.de/
^^
mag ich überhaupt nicht - hab da 2 Anleitung befolgt - beides schief gegangen - Grund, das sind Copy-Paste Anleitungen und die helfen das zu installieren - spätestens mit dem ersten Problem bleibste auf der Strecke...

Ich hab jetzt einen Mailserver mit Benutzer und Domain aus MySQL-DB aufgesetzt und konfiguriert. Und man höre und staune - es geht sogar.
PS: Kennt jemand gute TuT's um BIND DNS und Apache2 Server zu konfigurieren...
Gibt es irgendwo im Netz eine Liste mit Don't-Do Sachen (z.B. magic qoutes etc)...

schwarzlicht
15.09.08, 23:33
Ja, kann es auch nur empfehlen @home das gleiche System wie auf dem Root zu nutzen. Ich habe einige Kisten nochmal @home in einer VM, da kann man dann auch ruhig mal rm -rf / machen.

Eine gute Seite für die ersten Schritte findest Du hier und hier.

Wenn man dann so weit ist und Etch from Scratch auf die Kiste bekommt: an die Sicherheit denken! Das vergessen nämlich viele. Auch ganz wichtig: welche Logs einem das Richtige verraten.
Und: etwas Paperware schadet auch nicht.

Gruß
Daniel

dor_neue
15.09.08, 22:28
ganz doofe Idee, ich bin auch gerade dabei mich ins Linux einzuarbeiten, einfach Windows runterhauen und nen Ubuntu Desktop aufspielen...
Dann suchste für alles was Du im normalen Leben ausführst die passenden Shell Befehle raus und so geht das immer weiter.
Zwischenzeitlich is auf meinem Server auch ein Ubunu-Server gelandet - also mit einmal nur shell - und es geht auch. Klar muss ich viel nachlesen - aber sonst lernt man es ja auch nicht...
Doch mit hat es viel geholfen ein Ubuntu-Desktop @ home installiert zu haben...

Waterdrop
15.09.08, 20:47
Hallo,

ich möchte nun endlich wirklich Linux lernen um alles über die Konsole bedienen zu können. Wie mache ich das am besten? Oder wie habt ihr das alle gemacht? Ich bin über jeden Rat dankbar mit Windows XP und so kann ich gut umgehen und kann alles machen.

Mit freundlichen Grüßen