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RPS=Real Painfull Slow


bjo
07.07.08, 13:41
Moin Angie,

das Problem mit dem iowait betraf gestern nicht nur meinen RPS, sondern auch einen von schwarzlicht, schien also eher ein generelles Problem zu sein. Ich hatte auch erst ein Ticket eröffnet, aber mich dann entschieden, auf einen Isgenug zu wechseln, da es ja öfters mal zu Problemen mit den Filern (bspw Abstürze von iscsi14) kam und somit die Benutzbarkeit eingeschränkt war. Es war also nach langer Zeit nun die Frustrationstoleranz erreicht. Aber trotzdem nochmal Danke für den schnellen Eingriff, als vor ein paar Tagen der Swap-USB-Stick defekt war

Angie
07.07.08, 13:05
Hallo,

warum machst du kein Ticket auf oder schreibst an den Support damit wir das auch an den Sysadmin der RPS weitergeben können.
Du schickst uns die genauen Details, wir geben die dann weiter und suchen nach der genauen Lösung.

Gruss,
Angie

bjo
07.07.08, 11:35
Mh, ich hab mir letzte Nacht nen kleinen Isgenug bestellt und lass den RPS auslaufen. Irgendwann hat man die Schnauze voll. Ich fand den RPS ein schönes, innovatives Produkt zwischen den Vservern anderer Anbieter und den kleines Isgenugs und hab Ausfälle und Probleme oft mit dem Gedanken "Naja, ist halt noch in der Anfangsphase..." mehr oder weniger ignoriert. Aber zu den - anscheinend auch leider mit NFS - manchmal auftretenden Phasen, in denen der iowait zu einer Unbenutzbarkeit führt (sei es, weil immer mehr User auf NFS umstellen und ggf. Mist machen?) kommt ja noch das Problem mit der Zeitsychronisation zwischen RPS und NFS-Filer. Auch wenn man den RPS zu cdns.ovh.net syncte, kam es vor, dass Courier-Imap nicht mehr arbeiten wollte, weil zwischen RPS und NFS-Server die Zeitdifferenz größer als 30sec war.

gruß
Björn

whyte
07.07.08, 08:58
Soll sich aber laut Kundendienst wieder ändern.
Das liegt irgendwie was mit dem Cache zusammen, dass der Server die Dateien nicht aus dem Cache, sondern direkt von der Platte holt. Da gibts nen Thread hier irgendwo.
Ich hoffe auch, dass sich das bald wieder legt, das öffnen einer Datei im vi dauert bei mir bis zu 5 Sekunden.

bjo
06.07.08, 22:00
Mittlerweile ist der iowait mit NFS fast so schlimm wie früher mit iSCSI. Schade, denn bisher lief der RPS mit NFS wunderbar.

gruß

Bananenbieger
08.06.08, 23:23
So ist es. Wenn man nicht gerade bei einem Anbieter ist, wo irgendwelche Kiddies sich vServer mieten und darauf Gameserver laufen lassen (oder für eine Mini-Seite einen Apachen mit 100 prefork-children), dann performen vServer gar nicht so schlecht.

So wie ich das sehe, haben beide Systeme einfach andere Bottlenecks. Bei vServern ist das meist die CPU, bei den RPS ist das das SAN.

Enn
07.06.08, 21:34
Zitat Zitat von schwarzlicht
Glaubst Du dass ein Serveradmin Dein Märchen vom V-Server glaubt?
Es gibt durchaus Anbieter, die recht leistungsstarke virtuelle Server anbieten.
Nur weil die vServer bei "den großen" überfüllt sind, muss das nicht heißen, dass vServer im allgemeinen langsam / träge sind.
Bsp: einer meiner virtuellen Server verträgt mehr als der kleine Kimsufi.
Von daher...

Bananenbieger
07.06.08, 21:06
Warum provokativ? Das ist einfach nur eine Feststellung nach ausführlichen Tests. Natürlich kann man von einem komplett neuen Konzept nicht erwarten, dass es von Anfang an absolut performant und zuverlässig ist.

Das "Märchen" vom vServer kannst Du ruhig glauben. Ich habe extra meinen kleinsten vServer herangezogen. Darauf läuft lighty+php_fcgi+eacclerator+mysql. Die Community basiert auf CodeIgniter, das Produktivsystem nutzt intensiv View-Caching, so dass sich die MySQL-Queries in Grenzen halten.

Der Bottleneck beim RPS ist definitiv eth0. Da nützt mir meine dedizierte CPU rein gar nix, wenn SAN+lighty über die gleiche Schnittstelle laufen und jeder Festplattenzugriff die Netzwerkschnittstelle vollkommen auslastet.
Selbst bei einer dedizierten 100MBit/s-Schnittstelle nur fürs SAN ist die Performance dennoch rechnerisch geringer als beim vServer Ansatz, jedenfalls im Bezug auf den Datendurchsatz. Wie das bei Random-Access-Vorgängen auf leistungsfähigen SANs vs. internen RAIDs aussieht, kann ich nicht wirklich beurteilen. Jedenfalls ist das Komplettsystem RPS noch nicht ganz ausgereift. Trotzdem sehe ich Potential in der Technologie und mit einem dedizierten, performanten SAN-Anschluss (wie ich in einem anderen Thread vorgeschlagen habe) wird das RPS sicher irgendwann die vServer abhängen können.

Also OVH: Ran an den Speck und viel Erfolg :-)

PS: Übrigens kostet der VPS von dem ich rede tatsächlich 1,99 im Monat und ich weiß bis heute nicht, wie sich das für den Anbieter rechnet, vor allem, weil die Kiste auch noch fixer ist als einige andere Vserver von mir, die deutlich mehr im Monat kosten.

schwarzlicht
06.06.08, 18:15
Der Titel Deines Threads ist sehr provokativ, was willst Du bezwecken? Glaubst Du dass ein Serveradmin Dein Märchen vom V-Server glaubt?

Bananenbieger
06.06.08, 17:33
Okay, nach ein paar Tagen mit NFS läuft es nun deutlich schneller. Die Geschwindigkeit ist aber immer noch deutlich unter der meiner anderen vServer.

Bananenbieger
02.06.08, 10:02
Hab beides ausprobiert. NFS ist zwar um Faktor 5-10 besser bei den IOwait-Werten, aber immer noch deutlich langsamer als jeder VServer (und besonders langsam im Vergleich mit einem RootDS).

Wie gesagt: Eine zweite Netzwerkkarte mit mindestens 1000Mbit/s ist wohl ein Muss, bevor man einen RPS produktiv einsetzen kann.

bjo
01.06.08, 23:14
Läuft dein NFS mit iSCSI oder NFS?

Bananenbieger
30.05.08, 15:49
Hallo zusammen,

ich habe jetzt mal eine Woche lang einen Vserver für 1,99 Euro pro Monat mit 128 MB RAM und den RPS 1 verglichen.

Auf dem VServer laufen mehrere kleinere Communities für insg. ca. 150 Mitglieder, die meistens abends zwischen 18 und 23 Uhr aktiv sind (ca. 20-40 User parallel eingeloggt). Der vServer befindet sich mit 20 anderen auf einem Core 2 Duo 2 GHz Hostsystem.

Der RPS wird noch nicht produktiv eingesetzt, jedoch habe ich mal die ganzen Communites gespiegelt und mich als alleiniger User darauf herumgetrieben.

Das Ergebnis ist wirklich niederschmetternd. Der VServer kommt trotz Produktiveinsatz nicht über einen Load-Average vom 0.2 nicht hinaus, während ein einfaches apt-get update schon loads von 1,2 und mehr auf dem RPS erzeugt.

Überhaupt scheint der RPS eigentlich nur im iowait zu verweilen. Da laut diversen Benchmarks der RPS eh schon sehr nahe an den 12MB/s theoretischem Maximaldurchsatz arbeitet steht für mich fest, dass der RPS in der momentanen Form einfach unbrauchbar ist.
Es fehlt definitiv ein dedizierter SAN-Port, mindestens auf Gigabit-Ethernet-Basis. Was nützt mir eine dedizierte CPU, wenn ich sie nicht auslasten kann?