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Virtualisierung Performance auf 2 x 2 TB Raid 1


BobDschingis
06.03.15, 16:39
Ja da geb ich dir Recht. Ich bin mir auch total unsicher. Das HWR brauch ich eigentlich nicht, da ich ja gerne mal ZFS testen wollte.
TRIM ginge sowieso dank des proxmox Kernels bzw. des HWR flöten. Von daher ist es eigentlich Wurst.
Wäre halt echt ne feine Sache, wenn ich das Ganze schon etwas zukunftsorientiert angehen könnte und gleich paar GB als Resever hätte.

Du willst mir doch nur davon abraten, dass ich Dir kein SSD 4 weg schnappe ...*hihi*

Es wäre echt super von OVH wenn es noch einen SSD 3 1/2 geben würde mit folgender Austattung:
  • Intel Xeon E3 1245v2 4 C / 8 T 3.4 GHz+
  • 32 GB
  • 3x 300 GB SSD SoftRaid
  • 16* IPs

für evtl 50,23€

Dann wäre das SYS Angebot vollständig abgedeckt. Dann wäre echt für jeden was dabei.

Tibain
06.03.15, 07:04
Zitat Zitat von BobDschingis
Ja gut, aber das ist doch kein Grund davon abzuraten
ok, im Sinne meines Anliegens meinen Server so schnell wie möglich redundanter zu machen, stimmt das wirklich
Ich glaube aber auch, dass bei deinen Anwendungen ein HWR nicht unbedingt nötig ist... Im Raid 5 hättest du auch mit den 3x 120 GB etwas über 200 GB Speicher.

Prozessor und RAM sind bei SSD3/4 die gleichen.

BobDschingis
05.03.15, 20:27
Hi Marius,

sorry hab dich voll falsch verstanden. Habs gerade beim Recherchieren selbst gemerkt, dass da was nicht stimmen kann, bei dem was ich dachte gelesen zu haben. Du hast es natürlich zu Beginn gleich richtig gesagt.
DC S3500 -> Server SSD: http://www.golem.de/news/dc-s3500-in...306-99768.html

Grrrr. Tut mir Leid.

marius
05.03.15, 20:22
Zitat Zitat von BobDschingis

Jupp,letztens erst weil ich mal wissen wollte ob die kurz vorm abrauchen sind
Sind beide Intel 320 Series SSDs

Dann mach ich mal über die DC S3500 schlau und schau ob sie meinen Ansprüchen genügen. Aber ich denke das werden sie. Ich bezahle ja auch weniger im Monat. Von daher ist das legitim. Wichtig sind die Reaktionszeiten. Ich habe kaum Anwednungen bei denen ich eine konstante serielle Schreib- bzw. Lesegeschwindigkeit brauche.

Danke für eure Tipps. Spitze! :-)
Missverständnis, ich bin davon ausgegangen, das in deinem alten Server die schnellere DC S3500 verbaut sind. (war bei mir im miniSP SSD so).
In dem SYS Server bekommst du auf jeden Fall die Intel 320, aber wenn du die eh schon vorher hattest, ist das ja kein Problem.

BobDschingis
05.03.15, 18:36
Zitat Zitat von Tibain
...Wenn du vor hast dir einen SSD-4 zu holen würde ich dir davon zzt. abraten weil die leider dauervergriffen sind - ich warte seit Monaten
Ja gut, aber das ist doch kein Grund davon abzuraten
ok, im Sinne meines Anliegens meinen Server so schnell wie möglich redundanter zu machen, stimmt das wirklich

Zitat Zitat von Tibain
Beachte aber, dass du IPs nicht von OVH zu SYS umziehen kannst.
Jupp, dank Dir. Hatte ich auch schon gelesen. Muss ich mir dann was einfallen lassen. Aber im Grunde sollte die DNS Änderung fast in Echtzeit passieren. Natürlich hab ich kein Einfluss auf den Cache der Clients. Von daher würde ich dann einfach die Systeme für 24h als "Wartungsarbeiten markieren". Bis dahn sollte dann jeder mal seinen Rechner neu gestartet haben. Sind ja nur Hobby Projekte. Werde die Server so 2 Monate parallel betreiben. Wenn alles sicher funktioniert wird gekündigt bzw. Euch zur Übernahme angeboten.

Zitat Zitat von marius
Hast du mal geschaut, welche SSDs genau in deinem mini SP SSD verbaut sind? Zumindest bei meinem waren das Intel DC S3500.
Bei den SYS Servern sind nämlich nur die langsameren Consumer SSDs von Intel verbaut (320 Series).
Wenn es bei dir auf die IO Performance ankommt, solltest du darauf achten.

Vergleich der 120 GB Version:

Intel DC S3500
Sequential Read 440 MB/s
Sequential Write 160 MB/s

Intel 320
Sequential Read 270 MB/s
Sequential Write 130 MB/s
Jupp,letztens erst weil ich mal wissen wollte ob die kurz vorm abrauchen sind
Sind beide Intel 320 Series SSDs

Dann mach ich mal über die DC S3500 schlau und schau ob sie meinen Ansprüchen genügen. Aber ich denke das werden sie. Ich bezahle ja auch weniger im Monat. Von daher ist das legitim. Wichtig sind die Reaktionszeiten. Ich habe kaum Anwednungen bei denen ich eine konstante serielle Schreib- bzw. Lesegeschwindigkeit brauche.

Danke für eure Tipps. Spitze! :-)

marius
05.03.15, 15:45
Hast du mal geschaut, welche SSDs genau in deinem mini SP SSD verbaut sind? Zumindest bei meinem waren das Intel DC S3500.
Bei den SYS Servern sind nämlich nur die langsameren Consumer SSDs von Intel verbaut (320 Series).
Wenn es bei dir auf die IO Performance ankommt, solltest du darauf achten.

Vergleich der 120 GB Version:

Intel DC S3500
Sequential Read 440 MB/s
Sequential Write 160 MB/s

Intel 320
Sequential Read 270 MB/s
Sequential Write 130 MB/s

Tibain
05.03.15, 09:07
Habe einen SSD-3 mit Proxmox im RAID 5, läuft wunderbar. Grade bei Windows würde ich SSD's nehmen. Wenn du vor hast dir einen SSD-4 zu holen würde ich dir davon zzt. abraten weil die leider dauervergriffen sind - ich warte seit Monaten

Beachte aber, dass du IPs nicht von OVH zu SYS umziehen kannst.

BobDschingis
04.03.15, 21:00
Dank Dir vielmals für Deine Hilfe.
Die Tipps sind gut. Muss ich jetzt nicht auch nochmal reintappen
Hört sich aber doch ziemlich kompliziert, fehleranfällig und zeitaufwendig an. Ich denke die 50 Euro kann ich noch investieren.
Sobald die Installation mit rescue (lesen eingeschlossen) mehr Zeit als eine Stunde in Anspruch nimmt, hat sie schon mehr Geld gekostet als ein Tag KVM.

Meine Tendenz ging auch schon Richtung SSD. Hab wenig Lust auf Mehrarbeit bei Nicht-gefallen. Bin lieber auf der sicheren Seite. Natürlich wären paar zukunftsichere GB mehr auch nicht schlecht.
Falls Ihr aber noch andere Erfahrngen gemacht habt, dann als her damit. Evtl hat ja jemand mal genau dieselbe Frage.

NeoXiD
04.03.15, 20:38
Hallo

Ich kann dir nicht konkret über grossartige Erfahrungen berichten, möchte dir jedoch noch drei Tipps mit auf den Weg geben:

-> Du kannst jedes beliebige Linux-ISO (und ziemlich sicher auch Windows-ISO) problemlos über das Rescue-System installieren, ohne dass du die KVM over IP-Option buchen musst. Bin jetzt zwar nicht ganz sicher bzgl. Proxmox, aber mein OS (Fedora Server 21) habe ich ebenfalls über das Rescuesystem installiert. Habe dafür portable Binaries von QEMU/KVM aufs Rescue geschoben und eine VM gestartet, welche Ports 80 & 443 über den Hostadapter forwardet, die Disks 1:1 durchreicht und das CPU-Modell auch exakt an die VM weitergibt. Danach via VNC in der "VM" den Server installiert, gebootet, Netzwerkkonfiguration angepasst und wieder von "rescue" auf "hdd" umgestellt => Dedicated Server bootet vom OS, welches du zuvor über QEMU/KVM auf die Disks geknallt hast. Oder halt zahlen, dann ist's etwas simpler

-> Das Monitoring kannst du weiterhin benutzen, das ganze nennt sich "OVH RTM". Das Script ist öffentlich erhältlich, mehr dazu auch im OVH Wiki: http://hilfe.ovh.com/DedizierteRealTimeMonitoring Jenachdem kannst du das Script auch so bearbeiten, dass deine Top 5 Prozessliste nicht an OVH übermittelt wird, wobei ich dies nicht als alzu kritisch ansehe, da die Argumente gestrippt werden.

-> Wenn du einen neuen SYS Server aufsetzt über das Rescue/KVM, installier am besten zuerst vorher einmal ein OS via Installer. Dann wird im Panel bei "Operating System" was eingetragen und die nervige "Installieren Sie jetzt Ihren Server!"-Meldung erscheint nicht. Der SYS-Support kann das zwar regeln, in meinem Falle hat's Lisa in Ordnung gebracht, aber dann kannst du es von Anfang an vermeiden.

Grundsätzlich würde ich dir jedoch eher zu SSDs raten, besonders bei Windows Server. Zumindest auf meinem Homeserver war in der Vergangenheit der Unterschied zwischen HDD und SSD bei Windows Server enorm - bei den Linuxservern hingegen konnte ich kaum einen spürbaren Unterschied bemerken, wobei die Linuxserver auch nur den Job hatten ein paar SMB-Shares bereitzustellen, also vielleicht nicht alzu aussagekräftig. Hoffe ich konnte zumindest ein paar nützliche Dinge dir mitteilen.

Schönen Abend & Gruss
NeoXiD

BobDschingis
04.03.15, 19:46
Hallo liebe Community,

ich habe vor von meinem OVH Server auf einen SouYouStart (nachfolgende SYS) zu wechseln.
Zur Zeit laufen meine Dienste auf einem alten mini SP SSD Server mit 2 x 120 Gb SSD und 500 GB Backup Platz in Straßbourg.

Hintergrund des Wechsels ist, dass ich ein bisschen mehr Speicherplatz (ca 50 bis 100 GB), eine neue Ausfallsicherheit und Backup Strategie benötige. Da dies damals als reines privates Projekt gestartet ist, hab ich die zwei Platten einfach als logisches Volume zu 240 GB zusammen gefasst. Eine große Ausfallzeit hatte ich damals schon eingeplant. Das war nicht die Sorge.
Mittlerweile ist das eine oder andere öffentliche unentgeltliche Projekt dazu gekommen. Daher möchte ich mir ein wenig mehr Gedanken um eine Ausfallsicherheit machen.
Die Idee war nun auf einen der neuen Server mit entweder 2 x 2 TB Scheibenfestplatten zu wechseln, oder auf einen mit 3 x 120 GB SSD bzw 3 x 300 GB.

Im Grunde läuft nicht viel auf dem Server, Lediglich 7 VMs als KVMs. Davon sind 2 Windows Maschinen und der Rest Linux:

  • 1 durchschnittlich besuchtes Forum (ca. 150 Besucher am Tag)
  • 1 Teamspeak VM (wenig IO)
  • 1 Linux Proxy für mich als Poxtube Ersatz (fast gar kein IO)
  • 1 Windows Desktop für Testzwecke ( Windows normal IO)
  • 1 Windows Server 2012 für Testzwecke (Windows normal IO)
  • 1 Linux Mailserver (ca. 6 Mailkonten)
  • 1 ownCloud Server (nur von mir benutzt)

Privat habe ich immer nur schlechte Erfahrungen mit Scheibenfestplatten gemacht. Angefangen Anwendungen im Netz zu betreiben, habe ich damals auf einem vServer, der auf einem RAID 10 lief. Da war IO Wait auf der Tagesordnung. Deswegen bin ich dann schnell auf einen SSD betriebenen Server umgestiegen. Am Ende bin ich jetzt hier gelandet und habe bisher hier nur gute Erfahrungen gemacht. Schneller Suport und öffentlich einsehbares Task Verzeichnis. Super Sache übrigens

Um jetzt endlich zum Punkt zu kommen. Ich sorge mich ein wenig, dass mir dir Scheibenteile am Ende wieder ein Strich durch die Rechnung machen. Ich erwarte von Webseiten und anderen Anwendungen, dass sie sofort reagieren wenn ich sie benötige.
Am liebsten würde ich mir testweise zwei dieser Server ordern und Tests machen. Aber dafür hab ich eigentlich keine Zeit. Vor allem weil ich die Umgebung im schlimmsten Fall zwei mal migrieren müsste.
Überwiegend ist mir die Ausfallsicherheit wichtig. Den restliche benötigen Platz könnte ich durch verkleinern (neu Anlegen) einer Windows Maschine ausschöpfen. Eine davon hatte ich damlas beim Anlegen überdimensioniert. Von daher würden dann eigentlich 240 GB reichen.

Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht mit Scheibenfestplatten ausgestattete Server?
Habt ihr evtl ein paar Referenzprojekte im Netz die öffentlich zugänglich sind um die gefühlte Performance zu ermitteln?

Den neuen Server würde ich dann gerne wieder mit Proxmox betreiben und als Unterlage das neu eingeführte ZFS benutzen. Allerdings seh ich hier nur die Option den Server mit KVMoverIP selber einzurichten. Was ich eigentlich schade finde, weil man dann auf alle Monitoring Optionen seitens OV verzichten müsste. Zumindest scheint mir das gerade so der Fall zu sein.

Danke schon mal für Eure Zeit und viele Grüße