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RAID-Konfiguration ändern


kro
01.07.11, 13:06
whyte wrote:
> Hmm, das wäre ja jetzt wirklich mal ne tolle Sache ;-)


http://www.ovh.de/items/kvm_ip.xml

whyte
01.07.11, 13:00
Zitat Zitat von F4RR3LL
Für die Console ist kein Reboot nötig. Da kommste so rein, ist bei 1und1 auch so.
Da kannste auch bei nem Reboot sauber dem Server auf er Console zuschaun und kommst eben auch ohne SSH (auf dem dedi selbst) direkt in die Kiste rein.
Hmm, das wäre ja jetzt wirklich mal ne tolle Sache ;-)

strex
30.06.11, 23:50
Zitat Zitat von asb
@strex: Du wirbelst da ein paar Sachen Durcheinander. Es geht hier um ein Debian-Image, nicht um CentOS.
Ist das wichtig, es lassen sich dadurch auch andere Systeme installieren.

Zitat Zitat von asb
Was cPanel irgenwo ablegt ist ziemlich egal, wen cPanel nicht genutzt wird.
Ich hab dir nur ein Beispiel gegeben, dass ist bei vielen Weboberfläche Standard. Warum soll dann deine Konfigurationsmöglichkeit besser sein? Ich bevorzuge sowas. Das ist reine Nörgelei ohne Grund.

Zitat Zitat von asb
Die Option zur Partitionierung wird bei der Erstinstallation nicht angeboten.
Braucht es doch auch nicht, 90% der User wird das nicht benötigen. Der Rest macht einen Reinstall. Wieder Norgelei ohne Grund..glaubst du wärst der einzige Kunde.

Zitat Zitat von asb
Der Aufpreis für KVM-over-IP ist nicht 15 Euro, sondern 15+19 Euro pro Monat plus 149 Euro (bei SP-2011).
Ab EG ist umsonst dabei. Der SP ist ja auch nur ein Spielzeugserver, wo man nicht direkt KVM benötigt. Das ersetzt hier komplett die Seriel Console und ist um Welten besser.

F4RR3LL
30.06.11, 22:36
Für die Console ist kein Reboot nötig. Da kommste so rein, ist bei 1und1 auch so.
Da kannste auch bei nem Reboot sauber dem Server auf er Console zuschaun und kommst eben auch ohne SSH (auf dem dedi selbst) direkt in die Kiste rein.

whyte
30.06.11, 22:01
Ich hab mal eine Frage, ist zum Benutzen der Strato Remote Console ein reboot nötig?
So arg vom rescue System kann sich das nicht unterscheiden, vielleicht abgesehen vom reboot.

asb
30.06.11, 19:38
@strex: Du wirbelst da ein paar Sachen Durcheinander. Es geht hier um ein Debian-Image, nicht um CentOS. Was cPanel irgenwo ablegt ist ziemlich egal, wen cPanel nicht genutzt wird. Die Option zur Partitionierung wird bei der Erstinstallation nicht angeboten. Der Aufpreis für KVM-over-IP ist nicht 15 Euro, sondern 15+19 Euro pro Monat plus 149 Euro (bei SP-2011).

Ansonsten würde ich vorschlagen, den Thread zu schließen, weil ich ja nun weiss, dass man den Server ein zweites Mal installieren muss, um die Partitionierung angeboten zu bekommen und die ursprüngliche Frage somit gelöst ist.

Dankeschön für die hilfreichen Hinweise!

strex
30.06.11, 18:55
Zitat Zitat von asb
@strex: Tue ich das? Bisher habe ich dazu eigentlich keinen Grund. Das Fehlen eines Äquivalents zu Stratos "Remote Console" finde ich tatsächlich bedauerlich, aber solche (fehlenden) Leistungsmerkmale gehen aus den Produktbeschreibungen bei OVH ja auch deutlich hervor, und ich hab's halt zähneknirschend in Kauf genommen.
Es kommt mir so vor, als würde dir nichts passen. Deshalb schließe ich daraus, dass es etwas übertrieben ist. Kann auch nicht sein, meine Meinung. Wie gesagt, Partitionen können erstellt werden wie man lustig ist. Auch das System kann nach der Installation gewünscht angepasst werden.
Wenn man gar nicht damit zufrieden ist, kann man über einige Methoden (einfach googlen) selbst ein System installieren und dort so konfigurieren wie man es will. Das jeder Anbieter bei den Images sein eigenes Süppchen kocht, sollte ja bekannt sein.

Die 15€ rechne ich bei jeden Serverpreis schon immer mit, benötigt man meistens dann eh. Das ist bei Hetzner wie auch bei OVH so.

Nur am Rande, viele Webserver benötigen den meisten Speicherplatz in /home. Gutes Beispiel ist hier cPanel, dort liegen alle Accounts dort. Besonders gern legen die CentOS basierten Softwares Daten in /home ab.

kro
30.06.11, 18:38
asb wrote:
> Anwendungen, die bei rcconf eingeschaltet sind, auch aktive Daemons
> wären. Und da sind bei mir u.a. eingeschaltet: ssh, smartmontools,
> hddtemp.


ssh ist klar...

Fuer die anderen beiden genannten Dienste:

/etc/default/hddtemp:
# hddtemp network daemon switch. If set to true, hddtemp will listen
# for incoming connections.
RUN_DAEMON="false"

/etc/default/smartmontools:
# uncomment to start smartd on system startup
#start_smartd=yes

asb
30.06.11, 18:13
rsync ist installiert, aber nicht "aktiv" [..] Smartmontools und hddtemp [...] ist zwar installiert, aber nicht "aktiv" in dem Sinne das da ein Daemon liefe.
Ich bin sicherlich kein Unix-Guru, aber ich habe bisher angenommen, dass Anwendungen, die bei rcconf eingeschaltet sind, auch aktive Daemons wären. Und da sind bei mir u.a. eingeschaltet: ssh, smartmontools, hddtemp.

Wenn das keines Daemons sind, habe ich gerade etwas Neues gelernt

Wie gesagt, ich habe überhaupt nichts gegen diese vorkonfigurierten Dienste/Nichtdienste.

kro
30.06.11, 18:06
asb wrote:
> bind9 läuft


ja

> rsync-Daemon ist ebenso aktiv


rsync ist installiert, aber nicht "aktiv"

> wie Smartmontools und hddtemp


ebenso: ist zwar installiert, aber nicht "aktiv" in dem Sinne das da ein Daemon
liefe.

> standardmäßig alles aber nicht mit, und OVH braucht die Tools vermutlich
> für das "Server-Zertifikat" mit den Schnelltests.


Nein, diese sind installiert weil es eben fuer die grosse Mehrheit der Benutzer
sinnvoll ist. Ebenso wie manpages/pciutils/vim/screen/less/bzip2/tcpdump und
dergleichen.

asb
30.06.11, 17:52
Du kannst doch genauso über ssh den apache oder mysql oder sonst was neustarten.
Hattest Du schonmal hunderte von SQL-Queries, die aus irgendwelchen Gründen hängen und eine Load von 40+ verursachen? Da ist nix mehr mit einloggen über SSH. Es gibt mehr als genug Situationen, wo auch eine permanent offene SSH-Verbindung bzw. ein Tunnel einfach abraucht. KVM-over-IP hatte ich noch nie, aber eine "Remote Console" ist da Gold wert.

Und dass KVM nicht bei den günstigen isgenug.de Angeboten dabei ist [...]
Ich bin nicht bei Isgenug.de. Auch bei den regulären OVH-Servern muss man in jedem Fall "Professionelle Nutzung" für Euro 15,-/Monat dazubuchen bzw. bei den kleineren Servern 149 Euro Einrichtungsgebühr plus 19 Euro mtl. plus "Professionelle Nutzung" für KVM-over-IP zahlen. Das summiert sich halt und ist in meinem Budget nicht drin.

Die Debian-Images sind soweit ich weiß auch nicht groß von OVH angepasst, sondern das sind die die auch auf debian.org zu finden sind. Weiß auch garnicht wo du das minimal-image von debian her hast, ich find das zumindest bei mir nicht wenn ich auf reinstall gehe.
Unterscheiden sich die OVH-Manager so stark? Ich bin über "Dienstleistungen" gegangen und bekomme da eine sehr umfangreiche Liste von "Basis-Distributionen". Diese Images haben wenig mit dem zu tun, was Debian ausliefert, sondern sind definitiv vorkonfiguriert (wie gesagt, bind9 läuft, rsync-Daemon ist ebenso aktiv wie Smartmontools und hddtemp usw. - da habe ich auch gar nichts gegen). Debian bringt das standardmäßig alles aber nicht mit, und OVH braucht die Tools vermutlich für das "Server-Zertifikat" mit den Schnelltests.

Meiner Meinung nach, mag der Threadersteller nur etwas lästern...
@strex: Tue ich das? Bisher habe ich dazu eigentlich keinen Grund. Das Fehlen eines Äquivalents zu Stratos "Remote Console" finde ich tatsächlich bedauerlich, aber solche (fehlenden) Leistungsmerkmale gehen aus den Produktbeschreibungen bei OVH ja auch deutlich hervor, und ich hab's halt zähneknirschend in Kauf genommen.

Hook
30.06.11, 17:38
Du kannst doch genauso über ssh den apache oder mysql oder sonst was neustarten. Bin mir nicht sicher warum man dann da überhaupt sowas wie KVM braucht. Selbst wenn man etwas an den ssh Einstellungen ändert, sollte man eine shell immer offen lassen und mit einer neuen versuchen zu verbinden. Die bestehenden werden nämlich nicht getrennt!
Lediglich bei den Netzwerkeinstellungen verkonfiguriert man sich u.U. mal, aber da geht man ja nachdem der Server eingerichtet ist, i.d.R. nicht mehr dran. Solltest du deshalb auch alles gleich am Anfang machen, sofern du da etwas umstellen willst.
Und dass KVM nicht bei den günstigen isgenug.de Angeboten dabei ist, steht ja eigentlich auch dabei, aber falls mal was sein sollte gibts ja immernoch das rescue-System (was ich aber auch noch nie genutzt habe ).

Außerdem solltest du dich mal mit dem Interface vertraut machen, da kannst du so ziemlich alles einstellen was du willst, wenn man es denn nur findet

Die Debian-Images sind soweit ich weiß auch nicht groß von OVH angepasst, sondern das sind die die auch auf debian.org zu finden sind. Weiß auch garnicht wo du das minimal-image von debian her hast, ich find das zumindest bei mir nicht wenn ich auf reinstall gehe. Und dort sind halt mal die ganzen Dienste vorinstalliert, die zwar teilweise überflüssig sind, aber auch nicht stören. Lediglich einen neueren Kernel kannst du von ovh per netboot holen, das ist zu empfehlen, wenn man denn keinen eigenen kernel compilen will. Die Auswahl ist dort auch ziemlich groß.

strex
30.06.11, 17:30
Zitat Zitat von F4RR3LL
Ich mein das jeder Hoster so seine eigenen "Minimalimages" hat ist ja bekannt.

Warum hast Du nicht gleich from scratch installiert. Dauert auch nur 10 min und dann hast Du genau das was Du magst
CentOS per VNC über PXE boot und schon läuft´s. Das mach ich so schon seit Jahren.

Meiner Meinung nach, mag der Threadersteller nur etwas lästern...

Zitat Zitat von asb
In den Situationen, wo ich die "Remote Console" bei Strato wirklich gebraucht habe, wollte ich gerade nicht rebooten, sondern eben herausbekommen, was Spukiges auf dem Server vor sich ging. Meist reichte es dann, MySQL oder Apache kurz auszuschalten.
Wer ein KVM braucht kauft sich eines, der Rest wird es nicht brauchen und ist über den billigeren Preis glücklich.

asb
30.06.11, 17:21
@EvilMoe: Soweit ich die vKVM verstehe, setzt die aber einen Reboot voraus, genau wie in ein Rescue-System zu gehen, richtig?

In den Situationen, wo ich die "Remote Console" bei Strato wirklich gebraucht habe, wollte ich gerade nicht rebooten, sondern eben herausbekommen, was Spukiges auf dem Server vor sich ging. Meist reichte es dann, MySQL oder Apache kurz auszuschalten.

kro
30.06.11, 16:50
asb wrote:
> Und überhaupt, wenn ich darüber nachdenke: Was soll BIND genau cachen,
> wenn ich einen Webserver (und keine Surfstation) betreibe? Die Hostnamen
> von Werbenetzwerken oder von Besuchern der Website, die ich nichtmal in
> den Logfiles auflösen lasse?


Das ist wie gesagt deine Sache, wir schreiben dir nix vor: wenn du meinst das
bind9 dir zuviele Ressourcen verbraucht, ist "aptitude purge" dein Freund.

Bei 100'000 Servern gibt es eben nicht EINE config die fuer ALLE das genau
richtige ist.

EvilMoe
30.06.11, 16:21
Z.b. versuchen andere Dienste wie z.B. APT Ihre Updates von Updateservern zu beziehen. Diese sind in der Regel über Ihren Hostnamen "ftp.debian.." z.B. hinterlegt. Ob man dafür aber einen eigenen Namesserver nötig ist muss man selber entscheiden ob man hierfür einen externen Server nimmt.

Du hast hier auch die möglichkeit vkvm zu nutzen falls deine Mschine hängt. Ist aber nicht so komfortabel wie ein "echtes" kvm.

asb
30.06.11, 15:50
@kro: Ich blicke bisher nicht durch, warum etliche (m.E. für ein nacktes System irrelevante) Daemons installiert und aktiv sind, andere (wichtige, wie ntp) dagen nicht. Ausgehen von der Beschreibung von OVH war ich davon ausgegangen, ein echtes Minimalsystem *nur* mit SSH vorzufinden. ntp ist für saubere Logfiles m.E. wirklich essentiell (es sei denn in "Squeeze" wird die Zeitsynchronisation anders gemacht).

Wenn schon ein dicker bind9 als Cache vorinstalliert ist (wobei es da m.E. deutlich schlankere Alternativen gibt), müsste m.E. auch ntp vorhanden sein. Bottomline: Ich verstehe bisher die Logik nicht hinter dem, was vorinstalliert ist und dem, was fehlt. Eigentlich müsste man sich wohl die Zeit nehmen, das System erstmal genau zu analysieren, um ebendies herauszubekommen...

Hintergrund: Bei einem meiner Strato-Server habe ich mal irgendeinen DHCP-irgendwas-Daemon deinstalliert, weil ich irrigerweise annahm, ihn nicht zu brauchen (statische IP). Dank Remote Console war das bei Strato kein Problem, hier habe ich so etwas leider nicht (keine "Professionelle Nutzung" Option mit KVM-ove-IP), bin deshalb etwas nervös, wenn ich nicht weiss wofür ein Daemon benötigt wird.

Und überhaupt, wenn ich darüber nachdenke: Was soll BIND genau cachen, wenn ich einen Webserver (und keine Surfstation) betreibe? Die Hostnamen von Werbenetzwerken oder von Besuchern der Website, die ich nichtmal in den Logfiles auflösen lasse?

asb
30.06.11, 15:33
"from scratch"? Bei der Serverbestellung konnte ich zwischen einem Standard-Betriebssystem-Image (wie "Debain GNU/Linux 6.0"), irgendwelchen undurchsichtigen Hausdistributionen von OVH und verschiedenem Virtualisierungsgeraffel wählen. Habe ich da etwas Nützliches übersehen?

Aber um zwischendurch auch mal zu loben: Im OVH-Manager ist "Dienstleistungen" -> "Installation" wirklich schick gelungen. Ich bin ernsthaft beeindruckt, wie gut dieser Web-Installer funktioniert!

kro
30.06.11, 15:30
asb wrote:
> So, und jetzt muss ich noch herausbekommen, warum hier ein Bind9 läuft


Bind laeuft in der Voreinstellung als caching nameserver und horcht nur auf
127.0.0.1, ist also erstmal nicht von aussen erreichbar. Der Grund ist einfach:
performance. Kein Nameserver der Welt loest so schnell auf wie localhost
(insbesondere wenn die records bereits gecached sind)

> (wozu brauche ich einen fetten Nameserver?), warum vier Locales aktiv
> sind (wozu brauche ich de_DE ISO-8859-1 und de_DE@euro ISO-8859-15?


Das weiss ich eben nicht, aber wenn jemand sie mal braucht sind sie eben da.
Bis auf ein paar wenige kilobytes Speicherplatz stoert das ja nicht weiter.

> warum ntp nicht eingerichtet ist...


Was genau fehlt dir denn?

F4RR3LL
30.06.11, 14:26
Ich mein das jeder Hoster so seine eigenen "Minimalimages" hat ist ja bekannt.

Warum hast Du nicht gleich from scratch installiert. Dauert auch nur 10 min und dann hast Du genau das was Du magst

asb
30.06.11, 14:16
Herzlichen Dank für die Tipps! Ich habe den Server neu installieren lassen und diesmal tatsächlich Optionen für die Partitionierung angezeigt bekommen. Finde ich inkonsistent und ziemlich verwirrend (mal da, mal nicht da); aber sei's drum, wenn man weiß, dass es so geht, funktioniert's.

Jetzt habe ich ein großes Array, das auch /boot enthält und hoffe, das mir das nicht beim nächsten Kernel-Update um die Ohren fliegt (Strato partitioniert eine Extra-Partition mit Ext2 für /boot).

So, und jetzt muss ich noch herausbekommen, warum hier ein Bind9 läuft (wozu brauche ich einen fetten Nameserver?), warum vier Locales aktiv sind (wozu brauche ich de_DE ISO-8859-1 und de_DE@euro ISO-8859-15? Eigentlich sollte de_DE.UTF-8 UTF-8 ausreichen; und LC_ALL= nicht gesetzt ist?), warum ntp nicht eingerichtet ist... Seufz...

Gestreßter Gruß, -asb

kro
29.06.11, 23:52
Hallo und willkommen asb,

Wir schreiben niemandem vor wie genau er seinen Server zu nutzen oder zu
konfigurieren hat. Die bei der Auslieferung verwendete Defaultpartitionierung
(raid1, 20 G fuer / , etwas swap und rest fuer /home) ist eine Partitionierung
die fuer viele Nutzer OK ist, aber natuerlich nicht alle befriedigen kann. Beim
Bestellvorgang wird auf eine komplizierte Individualisierung verzichtet, im
Reinstallationsmenue des Managers kannst du jedoch sehr flexibel einstellen was
dir fuer deine individuellen Beduerfnisse optimal erscheint, und hierbei neben
den zahlreichen Distributionen auch Raid-Modi (bei 2 Platten 0 oder 1),
Dateisysteme (ext3, ext4, btrfs, ...) und beliebigen mountpoints auswaehlen.

Ich bin sicher das sich die von dir gewuenschte Konfiguration damit im
Handumdrehen erstellen laesst!

Ansonsten kannst du auch durch eine kleine Aenderung in der fstab die grosse
Partition einfach dorthin mounten wo sie dir am nuetzlichsten erscheint.

MfG,
Felix

linux-user
29.06.11, 22:04
Falls du deinen Server noch nicht eingerichtet hast empfielt es sich eher deinen Server über das Kundenmenü neu zu installieren dann kannst du auch die Festplatte über das Kundenmenü richtig Partitionieren. Bei der Erstinstallation bietet dir OVH keine Konfiguration der Festplatten an aber bei der Neuinstallation kannst du das selber festlegen.

asb
29.06.11, 21:14
Hallo,

ich habe gerade meinen ersten OVH-Server freigeschaltet bekommen und eine *sehr* merkwürdige Fakeraid-Konfiguration unter Debian vorgefunden; da sind die üblichen zwei Platten drin, aber RAID5/6 Personalities sind aktiviert (sinnlos bei nur zwei Platten); 1,8 Terabyte sind auf /home gemounted (sinnlos für einen Webserver) usw.

Was ist die empfohlene Vorgehensweise, eine sinnvolle Konfiguration herzustellen (die ich eigentlich als Default erwartet hätte); gibt es hierzu Anleitungen oder Howtos?

In einem älteren (englischsprachigen) Forenbeitrag, den mir Google ausgespuckt hat, wird angegeben, bei der Serverkonfiguration im OVH-Manager könne man die Partitionierung festlegen; das war bei meiner Bestellung allerdings nicht der Fall, ich konnte einfach nur "Debian 6.0" auswählen. Gibt es irgendwo eine solche Option, oder wurde das mittlerweile wegentwickelt?

Oder ist es empfehlenswert, den Server im Rescue-Modus zu booten, das nutzlose Array aufzulösen und ein neues einzurichten? Oder gibt es noch andere empfehlenswerte Optionen?

Danke & mfG -asb

PS: Falls hier technisches Personal von OVH mitlesen sollte: Unter "sinnvolle Default-Einstellungen" würde ich eine Konfiguration verstehen, die nicht auf irgendwelche Einsatzzwecke "optimiert" ist und die auch keine Standard-Nutzungen (wie das Betreiben eines Webservers) verhindert; bei Debian liegen Webserver-Daten nunmal unter /var/www, was ein Debian-Installationsimage berücksichtigen sollte.

Strato konfiguriert beispielsweise einfach ein großes Array, das man einfach ohne gefährliche Fummelei verwenden kann, egal wofür. Spezialkonfigurationen - wie das Partitionieren auf unterschiedliche Arrays - sollte man m.E. dagegen den Experten überlassen, wie wirklich wissen, was sie tun, und nicht von *jedem* Benutzer erzwingen. Ich möchte mich hier nicht in Spekulationen versteigen, aber eine 1,8-TB-Partition kann man m.E. entweder für einen Multiuser-Unixserver mit hunderten von Shellbenutzern, oder für ein Desktop-System brauchen, nicht jedoch für einen öffentlichen Internetserver (vermutlich 80-90% Webserver?)