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Windkraft bei OVH


creative
09.04.11, 13:31
Spitzenmäßig! Erste Klasse! Fenomenal! Echt, genau so sollte es auch sein!

Enn
21.03.11, 05:48
Zitat Zitat von EvilMoe
Jemand der z.B. sich ca 20% teureren Öko Strom kauft bekommt auch kein Ökotstrom. Das ist bei unserem Netz garnicht möglich. Der bekommt den gleichen Strom wie sein nachbar auch.
Richtig. Allerdings ist der Anbieter (*) verpflichtet, soviel Ökostrom ins Netz einzuspeisen, wie sie an ihre Kunden verkaufen. Aus der Steckdose kommt trotzdem ein Mix aus Atom-, Kohle usw Strom.

* Zumindest bei den Stadtwerken ist es so

EvilMoe
19.03.11, 19:17
Du stellst dir das falsch vor. Die Energie wird in ein großes Verbundnetz eingespeist. Sehr unwahrscheinlich oder nur sehr geringer Teil des Stromes wird durch die eigenen Server verbraucht. Dadurch das Länder andere Zeitzonen haben verteilt sich der Strombedarf. Dadurch hat man nichts überschüssiges. Sondern es werden Pumpspeicherkraftwerke einfach erst später aktiviert da diese nur für Leistungsspitzen zuständig ist.

Jemand der z.B. sich ca 20% teureren Öko Strom kauft bekommt auch kein Ökotstrom. Das ist bei unserem Netz garnicht möglich. Der bekommt den gleichen Strom wie sein nachbar auch.

k1ng
19.03.11, 14:48
Also mich würde mal interessieren, wie der Energieverbrauch bei ovh aussieht. Wieviel Verbraucht zb ein Gbit Server oder ein Server mit 4 Festplatten ( SP Storage ) Welche Windräder wollt ihr da aufstellen, was bringt ein solches an Energie, wieviele Server werden dadurch gedeckt, überschüssige energie, was passiert damit?

easynetwork
18.03.11, 18:33
Zitat Zitat von oles@ovh.net
Guten Tag,

(...)

Und nach 3 Jahren wäre die Rentabilität dann 100%... da
keine Kosten mehr anfallen.

(...)
Bezweifle ich. Was ist mit Wartungskosten? Oder unvorhersehbare Schäden an dem Windrad?

... man darf nie mit 100% Rentabilität rechnen...

bb21
17.03.11, 22:47
Auf Grund der weltweiten Finanzkrise und dem damit verbundenen Zwang Energie zu sparen wird das Licht am Ende des Tunnels bis auf weiteres abgeschaltet....

Mal im ernst,ich finde es super das sich OVH mit solchen Dingen beschäftigt...
Wobei einige Beiträge zu diesem Thema sich sehr.... komisch anhören

RockyBaby
15.03.11, 13:15
oles hat bereits am 24.1. etwas zu diesem Projekt geschrieben -> http://forum.ovh.de/showthread.php?t=10341

von 2 Tagen kann hier also nicht die Rede sein.

btw. ich finde es gut was OVH hier versucht, daran sollten sich viele Politiker/Energiekonzerne mal ein Beispiel nehmen!

d4f
15.03.11, 13:11
---FAKETICKER

OVH hat in Zusammenarbeit mit Intel ein Serversystem entwickelt welches je nach Windkraft die Frequenz und somit die Leistungsaufnahme der Prozessorkerne reguliert.
Das Besondere: sobald die Windgeschwindkeit 9 auf der Beaufort-Skala erreicht werden die Kerne automatisch uebertaketet und liefern rund 10% mehr Leistung.
Um trotz der Ueberschreitung der TDP die Stabilitaet zu garantieren wird auf beiden Enden des Rechenzentrum je eine Tuer geoeffnet welche nach dem von renommierten Physiker als "Durchzug" betitelten Phaenomen die Racks kuehlen und eine neuartige Wasserkuehlungstechnik, als "Regen" bekannt, einfuhert.

FAKETICKER---

"Definition of Innovation" nach Slashdot:
New: The price went up
Improved: The price went way up
New and Improved: If we sell any, our CEO will make for Forbes top 10 list
Fakt ist dass NICHTS einen so hohen konstanten Stromverbrauch hat wie die IT-Industrie. Und diese konstante Stromlieferung kann man nur garantieren wenn man das Rohmatierial und die Reaktion/Interaktion kontrolliert. Bei AKW also die Brennstaebe und Reaktionsstaebe, bei Kohle- und Gaskraftwerken die Zufuhr an Brennmaterialien.
Der liebe Gott ist bekanntlich etwas stuermischer und nicht reliabel bei der Lieferung seiner Rohstoffe, zumindest bedeutend weniger als die Bergwerke und Foerdungseinrichtungen.
Dass OVH in erneuerbare Energien investieren will ist lobenswert (wenngleich es zumindest hier in Luxemburg bedeutend lohnenswerter ist den Strom ein zu speisen und Atomstrom zu kaufen dank Subventionen durch Staat und Organisationen) allerdings laesst eine Veroeffentlichung 2 Tage nach dem (laut offiziellen Quellen durch permanente Abschaltung und Zerstoerung wieder unter Kontrolle gebrachte) GAU in Fukushima #1 Block 1-4 irgendwie einen Eindruck des "Auf den Zug springen" zu. Schade...

EvilMoe
15.03.11, 12:24
Naja ich denke wir sollten das hier lieber belassen. Über die Chaostherie wollen wir hier erst garnicht anfangen, davon hat man schon genug in der Uni um die Ohren.

kro
15.03.11, 12:18
EvilMoe wrote:
> Nach den Physikalschen Gesetzen gibt es keine erneuerbare Energie. Die


Du verwechselst die Begriffe... Das der Energieerhaltungssatz gueltig ist
bestreitet keiner, sonst haetten wir schon laengst unser Perpetuum
Mobile eingeschaltet und koennten gratis Strom liefern.

Der Begriff "erneuerbar" bezieht sich alleine auf den Energietraeger -
fossile Brennstoffe (Steinkohle, Oel, Gas) sind nunmal nur in endlicher
Menge vorhanden und werden auf diesem Planeten nicht neu entstehen
(zumindest nicht in einem Zeitrahmen, der fuer diese Menschheit von
Bedeutung ist)
Alles was quasi unbeschraenkt zur Verfuegung steht (Luftbewegung,
Sonneneinstrahlung, Gezeiten) oder in vernuenftiger Zeitspanne
nachwachsen kann zaehlt als "erneuerbar" - befindet sich also in einem
dauerhaften Kreislauf, der mit unserem Zeitverlauf kompatibel ist.

> Energie die man aus dem Wind entnimmt fehlt also am Ende wo anders. Muss
> also früher oder später in Form von Naturkatastrophen etc auswirkungen
> haben. Nur sind diese nicht Vorrhersehbar und berechenbar wie z.B. Atom.


Wenn du auf den "butterfly effect" anspielst, solltest du eventuell
auch die Luft anhalten und dich nicht mehr bewegen - wer weiss was da
sonst passieren koennte :-)
--
Felix
OVH Team

Marian
15.03.11, 12:17
Erneuerbare Energie bedeutet nur, dass die verbauchte Energie "relativ" schnell wieder in ihrer Ausgangsform verfügbar ist, z.B. als Biomasse und der Kreislauf somit wesentlich schneller durchlaufen wird als z.B. bei Kohle, Öl, Gas.

Die Sonne regeneriert sich nicht sondern wird in ein paar Milliarden Jahren als Weißer Zwerg enden, egal ob wir deren Energie bis dahin verwenden oder nicht. Die Energie, die sie bis dahin auf die Erde bringt können wir also wenigstens sinnvoll nutzen.

Nicht nur Solarzellen nutzen Sonnenenergie, sondern alle regenerativen Energien!

Enn
15.03.11, 12:16
Die Sonne regeneriert nicht. Wird aber auch nicht schneller leer, wenn wir Solarzellen aufstellen. Außerdem ists recht egal ob da nun ein paar cm² Solarzellen stehen oder nicht. Der Baum daneben bekommt trotzdem noch gleich viel Energie ab.

Isondolos
15.03.11, 12:15
Zitat Zitat von EvilMoe
...wo bitte regeneriert sich die Sonne? Wenn die Sonne Ihre Energie verbruacht hat wars das, dann ist aber auch kein Leben auf der Erde mehr möglich.
genau - dreh ma wer die Sonne ein paar Helligkeitsstufen runter, dann hällt sie ein paar hundert tausend jahre länger

EvilMoe
15.03.11, 12:10
Zitat Zitat von Marian
Etwas pauschal die Aussage. Die Energie, die durch die Sonne jeden Tag auf die Erde gelangt kann entweder durch den Menschen genutzt werden oder erwärmt sie.
Glaubt man Wikipedia: ... "liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 3,9 · 1024 J, das entspricht 1,08 · 1018 kWh, auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 7.000-fachen des Weltprimärenergiebedarfs."
ist unser Verbrauch nur ein Bruchteil und wird nicht wirklich ins Gewicht fallen.
Nein das stimmt schon, aber wo bitte regeneriert sich die Sonne? Wenn die Sonne Ihre Energie verbruacht hat wars das, dann ist aber auch kein Leben auf der Erde mehr möglich. Aber man kann schlecht die ganze Erde mit Solarzellen beschmücken.


EDIT: Unsere Erde bruacht auch Energie. Sprich Bäume und Lebewesen. Es ist also garnicht möglich bzw. nicht sinnvoll die ganze Energie der Sonne für Strom zu nutzen.

Marian
15.03.11, 12:07
Zitat Zitat von EvilMoe
Nach den Physikalschen Gesetzen gibt es keine erneuerbare Energie.
Etwas pauschal die Aussage. Die Energie, die durch die Sonne jeden Tag auf die Erde gelangt kann entweder durch den Menschen genutzt werden oder erwärmt sie.
Glaubt man Wikipedia: ... "liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 3,9 · 1024 J, das entspricht 1,08 · 1018 kWh, auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 7.000-fachen des Weltprimärenergiebedarfs."
ist unser Verbrauch nur ein Bruchteil und wird nicht wirklich ins Gewicht fallen.

fuxifux
15.03.11, 11:51
Zitat Zitat von EvilMoe
Auch wenn es sich in 100.000 Jahren dauern wird bis diese Auswirkungen haben
Das kann natülich kein Mensch vorhersagen, und im Vergleich zu den in 100.000 Jahren passierenden natürlichen Katastrophen wird das auch niemand feststellen können.

Was man allerdings mit Sicherheit sagen kann ist, dass die Atomkraftwerke und deren Abfall mit SICHERHEIT bis in 100.000 Jahren Folgen haben. Mindestens so lange muss man nämlich sicherstellen, dass der Müll unbeschädigt bleibt und nicht freigesetzt wird! Das kann momentan auch keiner Sicherstellen und ist ein viel größeres Problem.

EvilMoe
15.03.11, 11:40
Wenn ich es wüsste wäre ich wohl Milliardär

1. Ja dann bin ich halt ein Trottel.

2. Dann überleg mal wie viel Platz so ein Windpark braucht um annähernd an ein Normal Kraftwerk ranzukommen. Wie viel Platz haben wir dann noch zum leben wenn wir diese alle austauschen?

Und wenn die dann alle ausgetauscht haben was hat das für Konsequenzen für die Umwelt? Die kennt man noch gar nicht, man kann davon ausgehen das es sich in Form von starken Naturkatastrophen niederlegt die nicht vorhersehbar sind. Das CO2 nicht besser ist habe nirgends gesagt. Aber Ihr glaubt wirklich was viele Leute gerne sagen das "regenerative" Energien so toll sind. Das sind diese aber nicht unbedingt.

Jeden nutzen von Energie hat Konsequenzen. Das ist jedem Physiker klar. Auch wenn es sich in 100.000 Jahren dauern wird bis diese Auswirkungen haben, es hat Konsequenzen. Keine Energie egal in welcher Form man diese dann reduziert weil man sie für sich nutzen möchte hat Auswirkungen auf andere Systeme.

Bevor man so blauäugig heran geht sollte man sich vorher damit befassen.

Saschilys
15.03.11, 10:08
Zitat Zitat von EvilMoe
Nach den Physikalschen Gesetzen gibt es keine erneuerbare Energie. Die Energie die man aus dem Wind entnimmt fehlt also am Ende wo anders. Muss also früher oder später in Form von Naturkatastrophen etc auswirkungen haben. Nur sind diese nicht Vorrhersehbar und berechenbar wie z.B. Atom. Der Tsunami ist doch ein passendes Beispiel dafür was mit einen AKW passieren kann aber auch wie es zum Tsunami kam.
Gut, was schlägst du dann vor, was derzeit am BESTEN geeignet ist Energie zu erzeugen, ohne schwer die Umwelt zu belasten?
Ich denke Windkraft ist mit abstand die BESTE Möglichkeit!!

gerry
15.03.11, 08:51
Zitat Zitat von EvilMoe
Hat jemand eigentlich schonmal darüber nach gedacht welche Auswirkungen das nutzen von Windenergie auf die Umwelt hat?
1. Wahrscheinlich bist Du ein Troll

2. Du hast keine Ahnung von Größenverhältnissen

Mal darüber nachgedacht welche Energiemenge transportiert wird, wenn z.B. von 0 bis 1000m Höhe und über eine Breite von z.B. 100km ein Wind mit 40km/h weht?
Das kann man mit Schulphysik in grober Näherung ausrechnen!

Und dann steht da ein kleiner Windpark und zieht vielleicht 100MW (OK, ist kein kleiner Windpark mehr), ja ja, der Weltuntergang deswegen ist nahe!

Meinst Du da passiert wesentlich mehr als wenn ein Wald dem Wind im Weg steht und dann ein bischen "Windenergie" von den Bäumen in Wärme umgewandelt wird?

Sollen die paar Windparks etwa größere Auswirkungen auf Wetter & Klima haben als die Milliarden (!) Tonnen an Ruß, Staub, CO2, Schwefel, ... die NUR durch menschliche Aktivität in die Atmosphäre geblasen werden?

EvilMoe
15.03.11, 07:14
Wenn man die Konsiquenten nicht kennt halte ich es für Blödsinn zu sagen was jetzt wirklich besser ist.

fuxifux
15.03.11, 00:10
Angesichts dessen was gerade in Japan vor sich geht die Windkraft in Frage zu stellen, halte ich für makaber.


Ernsthaft: Die Energie, die wir durch Winkraft entnehmen, kann sich der Wind durch gerodete Regenwälder(Palmölplantagen haben weniger Luftwiderstand) locker wieder retour holen.
Und wenn man mit der Rodungsgeschwindigkeit mithalten möchte: es geht um bis zu 30 Fußballfelder pro Stunde!!


Ich gratuliere OVH zum Engagement in alternativen Energien!

EvilMoe
14.03.11, 20:25
Nach den Physikalschen Gesetzen gibt es keine erneuerbare Energie. Die Energie die man aus dem Wind entnimmt fehlt also am Ende wo anders. Muss also früher oder später in Form von Naturkatastrophen etc auswirkungen haben. Nur sind diese nicht Vorrhersehbar und berechenbar wie z.B. Atom. Der Tsunami ist doch ein passendes Beispiel dafür was mit einen AKW passieren kann aber auch wie es zum Tsunami kam.

Saschilys
14.03.11, 20:17
Zitat Zitat von EvilMoe
Hat jemand eigentlich schonmal darüber nach gedacht welche Auswirkungen das nutzen von Windenergie auf die Umwelt hat?
Welche folgen hätte das denn?
Schlimmere als CO2, oder Atom (mit Blick auf Japan)???
Schlimmer als das umlenken von Wasserläufe für Wasserenergie???

Die Aussage/Frage solltest du bitte genau definieren, denn ohne einen Hintergedanken wirst du diese wohl nicht getroffen haben, oder?

EvilMoe
14.03.11, 19:36
Hat jemand eigentlich schonmal darüber nach gedacht welche Auswirkungen das nutzen von Windenergie auf die Umwelt hat?

Dante
14.03.11, 19:08
All diese Entwicklungen sind sehr interessant. Sobald OVH die Betatests der
Technologie abgeschlossen hat und unser Windpark läuft und (für OVH) Energie
produziert, werden wir uns mit unseren Kunden über die Einrichtung weiterer Windparks
dieses Typs unterhalten. Eine Idee wäre zum Beispiel, Investitionen in den Aufbau
eines Windparks anzubieten, und die Profite für diese Investition über 15 Jahre
auszuzahlen. Ohne Banken. Nur mit den Leuten direkt untereinander.



Diese eventuelle "möglichkeit" sollte aber so früh wie möglich angeboten werden. Auch bei größeren Beträgen wäre dieses recht interessant!

oles@ovh.net
13.03.11, 11:26
Guten Tag,

wie bereits angekündigt bauen wir derzeit unseren ersten eigenen Windpark auf. Das
längerfristige Ziel dabei ist, unser eigener Energieversorger für unsere Datacenter
zu werden, und bis zum Jahr 2020 keine Energie mehr bei anderen Stromanbietern
einzukaufen.

Die benötigte elektrische Energie ist nämlich der grösste Kostenfaktor bei einem
Datacenter, und wir denken, dass wir mit einem Windpark, bei dem die Kosten für das
"Rohmaterial" bei 0 Euro liegen (Wind kostet nichts), unsere Energiekosten in einem
Zeitraum von 3 bis 5 Jahren um 70% reduzieren können. Ein sehr interessanter Ansatz,
vor allem im Kontext Jahr für Jahr immer weiter steigender Energiepreise. OVH
versucht damit, den entgegengesetzten Weg einzuschlagen: wir werden die Energiekosten
reduzieren. Die Konsequenz: OVH wird seine Angebote am Hosting-Markt günstiger als
alle Kokurrenten und dabei trotzdem rentabel anbieten können. Mit den steigenden
Energiekosten werden unsere Konkurrenten die Preise ihrer Angebote anpassen müssen,
OVH jedoch nicht.

Und ausserdem ist das Alles "grün" Kein CO2. Da findet sich der Geist unserer
Innovationen bei der Flüssigkeitskühlung der Server wieder: keine Klimaanlage = keine
Energieverschwendung. Eine PUE nah an 1 (bzw. sogar < 1 wenn man berücksichtigt, dass
wir die Nachbarn mitheizen). Kostengünstige und vollständig "grüne" Lösungen. Und wir
können damit ausserdem auch bis zu 20 KW elektrischer Leistung pro Rack kühlen! So
können wir eine sehr hohe Serverkonzentration erreichen: für 100'000 Server benötigen
wir "nur" 2300-2400 Racks.

Unser erster Windpark befindet sich im Elsass. Er wird aus 8 Windrädern mit einer
Gesamtleistung zwischen 6 und 7 MW bestehen. Diese Investitionen werden ohne die
Hilfe von Banken getätigt, da diese nicht an das Projekt glauben. Warum? Weil OVH
(wieder einmal) entschieden hat, die Dinge anders anzugehen. Wir haben beschlossen,
auf eine neue, von einer Firma hier im Norden entwickelte und patentierte Technologie
zu setzen. Und eine neue Technologie bedeutet mangelndes Vertrauen der Banken für die
Finanzierung. OVH hat deshalb die Dinge selbst in die Hand genommen und die für den
Bau eines Prototypen erforderlichen Mittel vorgestreckt, der in Valenciennes neben
der Toyota Fabrik aufgebaut wurde. Man kann ihn von der Autobahn aus sehen:
http://demo.ovh.net/fr/db2e221624d0b...c1bd4de458e7c/

Der Prototyp ist derzeit in der Validierungsphase für die Normen in Zusammenhang mit
der Energieerzeugung durch Windkraft. Diese Technologie erlaubt Windräder, die bei
weniger Wind und somit auch in für Windkraft ungünstigeren Zonen betrieben werden
können. Sie sind auch kleiner und genügen schärferen Normen in Punkto Bauhöhe und
optischer Beeinträchtigung. Der Protoyp hat 800 KW und wiegt "2 Mal weniger" als
vergleichbare klassische Anlagen am Markt. Die Validierungen werden mit 200 KW
durchgeführt (aus Sicherheitsgründen), und diese Leistung würden wir für 8 Euro pro
Stunde ins Netz einspeisen...

Die Energieproduktion hängt natürlich vom Wind und dessen Geschwindigkeit ab. Das
Windrad läuft in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich: nicht zu viel, aber auch
nicht zu wenig. Wenn es (als theoretische Annahme) 100% der Zeit mit 100% Kapazität
laufen würde, dann würde es durch den Verkauf der Energie innerhalb von 3 Jahren
vollständig finanziert sein! Und nach 3 Jahren wäre die Rentabilität dann 100%... da
keine Kosten mehr anfallen. Ganz allgemein wird die Rentabilität eines Windrads
abhängig vom Windpark, in dem es aufgestellt ist, und dem am Standort herrschenden
Wind bestimmt. Man muss also ein Jahr lang 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche
genau analysieren, um einen Windpark zu validieren... Im Allgemeinen läuft eine
solche Anlage etwa 25% der Zeit bei 100%.

All diese Entwicklungen sind sehr interessant. Sobald OVH die Betatests der
Technologie abgeschlossen hat und unser Windpark läuft und (für OVH) Energie
produziert, werden wir uns mit unseren Kunden über die Einrichtung weiterer Windparks
dieses Typs unterhalten. Eine Idee wäre zum Beispiel, Investitionen in den Aufbau
eines Windparks anzubieten, und die Profite für diese Investition über 15 Jahre
auszuzahlen. Ohne Banken. Nur mit den Leuten direkt untereinander.

Mit freundlichen Grüssen

Octave