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Kernel panic nach HDD-swap (RAID)


whyte
11.01.11, 18:05
Seid wann ist bei einem Software Raid ein Hot Swap möglich ?

Evtl ist das
Code:
/dev/sdb3 swap swap defaults 0 0
das Problem, hast du auf der neuen Platte die Swap-Partition angelegt ?

Felix
11.01.11, 10:39
Zitat Zitat von delphi
Edit: Wie oben geschrieben hat sich das Problem über Verwendung eines Netboot-Kernels gelöst… rein interessehalber würde mich aber trotzdem interessieren, was da die Ursache gewesen sein könnte?
Im Prinzip alles mögliche... :-/
  • Der auf der Festplatte installierte Kernel ist buggy
  • Die initrd (falls vorhanden) ist nicht richtig konfiguriert
  • Problem in der Bootloader-Konfiguration (lilo/grub)
  • ... etc


--
Felix
OVH Team

delphi
10.01.11, 18:22
Hallo,

ich habe einen SP Mini mit Raid1 und der OVH-ispConfig-Distribution.
Vor wenigen Tagen fiel eine der beiden Festplatten des Servers aus.
Von OVH wurde daraufhin die Platte getauscht (hot swap) und ich habe daraufhin gemäß der Anleitung auf der Webseite ( http://hilfe.ovh.de/DedizierteSoftwareRaid ) die neue Festplatte in das RAID eingebunden.
Der anschließende resync verlief erfolgreich und der Server lief seitdem auch mehrere Tage ohne Probleme.

Heute morgen war er jedoch nach einem Neustart (unbekannter Grund) nicht mehr erreichbar – laut OVH-Techniker aufgrund einer kernel panic.

Der Server bootet nun weder von seiner HDD noch via netboot-Kernel (Edit: Doch, via Netboot-Kernel ging es doch, wenn man genug Geduld aufbringt [~15 Min für den ersten Boot]). Lediglich das RescuePro-System ist erreichbar, doch von dort konnte ich nach dem Mounten der Platte keine nützlichen Erkenntnisse aus den Logdateien ziehen… die Hardware selbst ist auch in Ordnung (Raid fehlerfrei, keine Bad blocks, …).
vKVM brachte enttäuschenderweise auch kein Ergebnis, weil sich ab "booting from disk..." nichts mehr tut…


Hat jemand eine schlaue Idee, wie man jetzt weiter vorgehen könnte, außer "Backup und neu aufsetzen"?
Ich mein, ich hab mich bisher eigentlich nur an die Anleitung von OVH gehalten, andere Änderungen in der Richtung hab ich nicht vorgenommen…


grüße und danke, delphi

Zitat Zitat von fstab
#
/dev/md1 / ext3 errors=remount-ro 0 1
/dev/md2 /var ext3 defaults,quota,user_xattr 1 2
/dev/sda3 swap swap defaults 0 0
/dev/sdb3 swap swap defaults 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
sysfs /sys sysfs defaults 0 0
Zitat Zitat von cat /proc/mdstat
Personalities : [linear] [raid0] [raid1] [raid10] [raid6] [raid5] [raid4] [multipath] [faulty]
md1 : active raid1 sdb1[1] sda1[0]
20482752 blocks [2/2] [UU]

md2 : active raid1 sdb2[1] sda2[0]
467378944 blocks [2/2] [UU]

unused devices:
Edit: Wie oben geschrieben hat sich das Problem über Verwendung eines Netboot-Kernels gelöst… rein interessehalber würde mich aber trotzdem interessieren, was da die Ursache gewesen sein könnte?